

Mittagessen muss sein. Mit leerem Bauch arbeitet es sich schlecht. Gut, dass es auf der BBI-Baustelle eine 1A-Kantine gibt. Die haben nicht nur leckeres Essen, sondern auch charmante Mitarbeiterinnen. Mit einer davon, Janet Kelm aus Berlin, habe ich heute mal gesprochen.
Hallo Frau Kelm, wie viele Essen gehen in der Mittagsstunde über Ihren Tresen?
Im Moment bewirten wir 100 bis 120 Bauarbeiter. Allerdings nicht nur in der Kantine. Wir fahren auch raus auf die Baustelle und versorgen die Bauarbeiter vor Ort.
Sind die etwa zu faul, in die Kantine zu kommen?
Nein, viele schaffen es einfach nicht. Die haben ja nur eine halbe Stunde Pause und das reicht nicht, hierher zu kommen. Deshalb verteilen wir das Essen.
Toller Service. Was steht denn so im Speiseplan?
Alles, was das Herz begehrt: Schnitzel, Aufläufe, Nudelgerichte, viel Fleisch natürlich. Wir kochen zwei Gerichte pro Tag: ein günstigeres und ein etwas teueres. Ab und zu haben wir auch ein Zusatzgericht wie Spargel oder Eintopf im Angebot.
Und die Klassiker? Bockwurst, Bulette?
Das gibt's natürlich jeden Tag. Die Bremsscheibe ist besonders beliebt.
Bremsscheibe?
Na die Bulette.
Ach so. Meine Freundin, die ist Vegetarierin. Bekommt die hier auch was zu essen?
Klar. Aber zurzeit ist die Nachfrage einfach nicht so groß. Es gibt nur zwei Leute, die vegetarisch essen. Salate gibt's ab und zu. Sobald der Bedarf steigt, werden wir auch mehr anbieten.
Sie die Räume hier nicht zu klein, wenn hier bald noch mehr los sein wird?
Nein, nein, wir können die Kantine jederzeit ausbauen. Wir bauen einfach neue Container an.