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16. August 2007

Heute haben wir die Jungs und Mädels des internationalen Workcamps in der Zülowniederung verabschiedet. Eine feine Sache: In dem sonst so ruhigen Wäldchen in Rangsdorf herrschte plötzlich internationales Flair und babylonisches Sprachgewirr. Hélène aus Frankreich, Tamara aus Russland, Irene aus Spanien und 13 andere junge Leute aus acht verschiedenen Ländern waren mit einem Ziel hierher gekommen, besser gesagt, zwei Zielen:

Erstens die Grüne Ader von Rangsdorf wieder aufzupeppen. Und zweitens endlich Berlin kennenzulernen. Dass das eine „harte Arbeit“ war und das andere „richtig Fun“, glaubten wir ihnen auf’s Wort. 600 Arbeitsstunden in drei Wochen hinterlassen schließlich ihre Spuren. Etwas müde dreinblickend, aber voller Stolz präsentierten sie uns ihre Arbeit: Aus zwei matschigen, unebenen Wegen haben sie saubere, begehbare Sandpfade gezaubert. Und damit nicht genug. Die freiwilligen Helfer haben außerdem jede Menge Unrat eingesammelt, Nisthilfen für Vögel gebaut und Naturschutzschilder aufgestellt – sehr zur Freude der Rangsdorfer, denn die belohnten ihre Gäste mit einer täglichen Ration Süßigkeiten.

Auch wenn die internationalen Gäste wieder weg sind: In der Zülowniederung gibt es weiterhin viel zu tun. Hier wird die größte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme im Rahmen des Ausbaus des Flughafens Schönefeld zum Airport Berlin Brandenburg International BBI umgesetzt.