zum Inhalt
08. Januar 2008

Hier bin ich wieder: Herrlich ausgeruht nach den ganzen Feiertagen und voller Energie für die anstehenden Ereignisse auf der BBI-Baustelle. Meine guten Vorsätze fürs neue Jahr habe ich gleich am Jahresanfang wieder über den Haufen geworfen. Fragt lieber nicht. Ist sowieso alles Unsinn. Ich bin lieber für handfeste Ziele und davon haben wir gleich drei in diesem Jahr.

Im Mai eröffnen wir die Stadtautobahn A 113neu. Ab dann sind die Berliner Stadtautobahn und der südliche Berliner Autobahnring miteinander verbunden. Kurzum: Der Flughafen Schönefeld wird von Berlin aus blitzschnell zu erreichen sein.

Danach geht’s gleich weiter: Wir beginnen mit dem Bau des Terminals, dem Herzstück des neuen Flughafens. Die Fakten zergehen wie Butter auf der Zunge: Auf sechs Etagen können die Passagiere einkaufen, essen, trinken, entspannen und – wie konnte ich nur vergessen – natürlich abfliegen und ankommen. Für 22 bis 25 Millionen Passagiere wird der BBI am Start ausgelegt sein. Dann wird erweitert – je nach Bedarf.

Am 31.Oktober nehmen wir Abschied vom Flughafen Tempelhof. Wenn man bedenkt, dass Tempelhof in den Zwanziger und Dreißiger Jahren zum ersten Drehkreuz der Welt aufgestiegen ist, schwingt da zwar ein bisschen Wehmut mit. Aber wir gucken nach vorn. Und für die Zukunft kann es nur einen Airport geben: den BBI. Und dafür arbeiten wir im zweiten Jahr der Bauarbeiten auf Hochtouren weiter.