

Auf der Baustelle für den neuen BBI, da wird gehämmert, geklopft und gemeißelt. Hier wird gearbeitet. Und zwar hart. Doch auch wenn beinahe täglich eine neue Baumaschine eingesetzt wird, werden manche der Arbeiten immer noch mit der Hand gemacht.
So wie von den beiden, die ich gestern kennengelernt habe. Maik aus Strausberg. Und Erwin aus Tempelhof. Eisenbieger, beide. „Was macht ihr denn da?“, habe ich sie gefragt. „Bewehrungskörbe“, haben sie geantwortet.
Ich bin dann etwas näher gegangen, um mir die Sache anzuschauen. Da haben die beiden Eisenbieger also gestanden und mit bloßen Händen die bis zu 30 Millimeter dicken Metallstecken gebogen. Ein Wahnsinn. „Gibt's dafür keine Maschinen?“, habe ich gefragt. „Nicht immer“, meinte Erwin. Und Maik hat dazu genickt. „Aha.“ Alles klar.
Herkulesarbeit, dachte ich so bei mir. Jedenfalls für mich als Ameise. Körperliche Belastbarkeit ist ein Muss bei diesem Beruf. Denn es geht darum, Vorrichtungen zu schaffen, die in die Verschalungen von Wänden und Decken eingesetzt werden können, um diese zu stabilisieren. „Bewehrungskörbe“ halt, ist doch klar.