

ich weiß, als Ameise gelte ich als Hauptverdächtiger, aber ich schwöre, ich bin unschuldig an den vielen Hügeln auf dem Flughafengelände! Und schließlich hat ja auch alles seine Ordnung - auch wenn unsere schöne Flughafenbaustelle an manchen Ecken aussieht wie die Sanddünenlandschaft von Maspalomas auf Gran Canaria.
Angeblich ist Brandenburg ja so flach wie eine Ameise unter einem Turnschuh. Doch das ist ungefähr so korrekt wie die Ansicht, dass die Erde eine Scheibe ist.
Klar, wenn man mit dem Trecker über die Felder brettert, merkt man nicht viel vom Auf und Ab des Bodens. Aber fahren Sie mal Fahrrad durch unser schönes Land. Was haben Antionia und ich am Wochenende geschnauft bei unserer Radtour! Und wenn man einen modernen Hauptstadt-Airport bauen will, kann man eben keine Hügel und Senken in der 4000 Meter langen Start- und Landebahn.
Seit Monaten modellieren wir deshalb das Flughafengelände völlig neu. Bis zu fünf Meter hohe Hügelhaben wir abgetragen und Senken zugeschüttet. Ganz zu schweigen von den Grabarbeiten für Kanäle und Leitungen und dem dabei übrig bleibenden Aushub. Zwei Bodenzwischenlager haben wir. Eins für Oberboden und eins für Mineralboden. Das sind unsere „Dünen“.
Bis zur Eröffnung 2011 sind die Brandenburger Dünen natürlich lange verschwunden. Dann kann man vom BBI ja auch ganz schnell und bequem nach Gran Canaria fliegen.