

„Der ist so groß, der kann doch gar nicht fliegen!“ Meint Antonia, meine Freundin. Sie winkt ungläubig ab. Aber diesmal hat sie sich getäuscht. Denn kurz darauf hebt der Airbus A380 von der Startbahn ab. Wir stehen auf der ILA, die Sonne scheint, wir recken unsere Hälse und Arme, um über die Köpfe der vielen Menschen hinweg ein Foto mit unserer Handykamera zu schießen.
Antonia ist sichtlich beeindruckt. „Das gibt's doch gar nicht“, sagt sie. „Doooch“, antworte ich und erwähne, dass der „Airboss“, wie er von mir liebevoll genannt wird, 560 Tonnen wiegt. Und, gar nicht neunmalklug, füge ich hinzu: „Eine Tonne, das sind übrigens 1.000 Kilogramm.“
Antonia fragt, ich antworte. So habe ich das am allerliebsten. Ich zeige ihr vom einmotorigen Ultraleichtflugzeug bis zum modernen Hubschrauber alles, was auf der ILA zu sehen ist.
Und nicht nur das. Am Ende gehen wir noch in den neuen Besucherpavillon am Fuße des in das ILA-Gelände integrierten Infotowers. Hier geht es in einer Ausstellung um das ABC des neuen Hauptstadt-Airports BBI.
„Noch Fragen?“ Ein klitzekleines bisschen höre ich mich vielleicht überheblich an. „Ja“, sagt Antonia, „sag mir doch mal, wie viele Ameisen eigentlich in den Airbus A380 reinpassen!“ Mein Lächeln gefriert. „Ähh“, stammle ich. Kleinlaut muss ich einräumen, dass ich das nicht weiß.