

So eine Baustelle ist ein bisschen wie ein lebendiger Organismus. Da gibt es das Baubüro, das ist das Hirn, die Baustraßen, das sind die Lebensadern und da gibt es den Beton. Der ist der Lebenssaft – oder vielleicht eher Brei – für jede Baustelle. Und weil der BBI eine ganz besonders große Baustelle ist, haben wir sogar unser eigenes Betonwerk.
Das zentrale Betonwerk war eines der ersten Bauwerke, die wir vor ziemlich genau zwei Jahren errichtet haben. Es ist das modernste Europas. Wenn wir 2011 die Schaufeln aus der Hand gelegt haben und der BBI eröffnet wird, werden zentral vor Ort insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Beton hergestellt und verbaut worden sein. Die Herstellung ist die eine Sache. Aber: Wie bekommt man den Beton aus dem Werk wieder raus? Mit einer Betonpumpe!
Die ist sozusagen das Herz unserer Baustelle. Sie pumpt den grauen Brei in die Betonmisch-Lastwagen, die ihn dann dorthin fahren, wo wir ihn brauchen. Wir nutzen die Schwenk M 52. Sie hat eine Fördermenge von unglaublichen 80 Kubikmeter pro Stunde. Mit dieser Menge könnte man jede Stunde ein komplettes Fußballfeld zehn Zentimeter hoch betonieren. Aber wer will das schon? Wir bauen lieber Europas modernsten Flughafen mit dem Beton. Ich mag das dröhnende Pulsieren der Schwenk übrigens sehr. Denn das ist der Herzschlag unseres Flughafens.