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19. November 2008

Wenn ich mit Besuchern über die Baustelle des künftigen Hauptstadt-Airports BBI schlendere, lautet der erste Eindruck oft: riesig, voll, laut! Eigentlich auch kein Wunder, denn hier ist ja tatsächlich alles eine Nummer größer als auf anderen Baustellen. Hier sind mehr Menschen beschäftigt, und es gibt an tausendundeiner Ecke was zu sehen.

Deshalb steige mit meinem Besuch lieber auf den Infotower, der mit seinen 32 Metern inmitten des Baugeschehens thront. Ein Blick von dort oben – und die Sache sieht gleich ganz anders aus: Die mächtigen Bagger und Laster erscheinen wie Spielzeugautos im Sandkasten, und die von unten scheinbar unübersichtliche Baustelle fügt sich zu einem geordneten Ganzen.

Ich jedenfalls bin immer wieder begeistert. Und damit bin ich nicht allein. Denn auch sonst kommt der Infotower gut an. Ein Jahr ist er nun alt, und vor wenigen Tagen konnten wir bereits den 50.000sten Besucher zählen: Natalia Dorozola aus Großziethen, also in gewisser Weise gleich von der anderen Seite des Baustellenzauns.

Die 26-jährige Studentin hat bis vor kurzem in Stockholm studiert. Und jetzt, kurz nach ihrer Rückkehr aus Schweden, wollte sie mal sehen, was sich seither auf der Baustelle getan hat. Klar, dass sie dafür auf den Infotower gekommen ist. Als Flughafennachbarin kennt sie sich schließlich aus.

Übrigens: Der Infotower bleibt auch im Winter geöffnet, täglich von 10 bis 16 Uhr.