

Antonia war total aus dem Häuschen. „Schau mal Armin, es schneit! Und der Schnee bleibt sogar liegen!“, freute sich die Ameise meines Herzens. Ich war weniger überrascht. Denn als Bauprofi bin ich natürlich auch ein Stück weit Hobby-Meteorologe. Den Himmel über Berlin habe ich immer fest im Blick. Denn das Schlimmste, was einer Baustelle passieren kann, ist ein plötzlich eintreffender Winter. Da schneit es in den Rohbau und die Feuchtigkeit zieht in die Mauern, durchs Tauen und wieder Einfrieren können Risse entstehen. Soweit das Schreckensszenario, aber – wir sind auf der BBI-Baustelle natürlich optimal vorbereitet.
Unsere Rohbauten haben wir rechtzeitig winterfest gemacht, unser Baumaterial ist gut gelagert. Kein Regen oder Schnee der Welt kann uns was anhaben. Darum konnte ich mit Antonia am Wochenende auch ganz beruhigt einen schönen Winterspaziergang machen.
Früher hieß Winter automatisch Baustopp. Heute – und gerade auf einer solchen Hi-Tech-Baustelle wie dem BBI – geht es natürlich weiter. Ein bisschen umständlicher zwar, aber es geht. Zum Beispiel mit einer Bauheizung. Da ist es sogar in den Wintermonaten möglich einen Rohbau fertigzustellen.
Und das ist auch gut so. Schließlich freuen wir uns alle schon sehr auf die Eröffnung im Oktober 2011.
Wie meine Männer bei diesen Temperaturen arbeiten? Zum einen sind es natürlich wirklich zähe Burschen. Außerdem steigt der Verbrauch an heißem Kaffee und Tee in den Wintermonaten akut an.