

Als der Schnee wieder nach Berlin kam, stieg ich erst mal auf den Infotower, um mir einen Überblick vor der Arbeit zu verschaffen. Und da lag sie: Unsere Baustelle weiß wie eine Märchenlandschaft, die Kräne eingeschneit wie die Bäume im Wald. Wunderschön!
Doch dann kamen meine Kollegen. Einer nach dem anderen. 1500 sind wir im Moment auf der Baustelle. Die ersten Bagger zogen ihre Profilreifenspuren durch die Schneedecke. Und eine Planierraupe walzte über das Areal. Und von der Imbissbude, dem ersten Stopp am Morgen für heißen Kaffee, führten die Fußspuren in alle Ecken der Baustelle.
Unsere Baustelle ist stärker befahren als die Skipisten, auf denen Antonia so gern Urlaub macht.
Zum Feierabend kletterte ich immer noch mal auf den Turm und schaute, was wir am Tag gemacht haben. Und ich war ganz platt: Vom unberührten Schnee war kaum noch etwas zu sehen nach einem vollen Tag voller Arbeitsspuren für die Zukunft des BBI.