zum Inhalt
Bild
15. Mai 2009

Strom, Wärme und Kälte für den BBI

Ich lasse mir ja ungern die Laune verderben. Aber wenn ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause komme und der Strom ausfällt, dann ist das ärgerlich. Gestern Abend blieben bei uns im Ameisenbau die Lichter aus. Ich musste auf meine geliebte warme Lausmilch verzichten und meinen Lieblingsfilm „Antz“ habe ich auch verpasst.

Eins kann ich garantieren: Das wird uns am zukünftigen Airport BBI nicht passieren! Gleich drei neue Energiezentralen von E.ON edis werden den BBI mit Strom, Wärme, Kälte und Notstrom versorgen. Heute Mittag haben wir auf der Baustelle dafür Richtfest gefeiert. Sogar Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck war da und lobte den Fleiß meiner Kollegen in höchsten Tönen. Nächstes Jahr sollen die Bauarbeiten fertig sein.

Es ist gigantisch, wie viel Strom die Energiezentralen jährlich erzeugen werden: Rund 60 Gigawattstunden! Das reicht aus, um eine Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern zu versorgen. An Wärme erhält der BBI zukünftig sogar bis zu 80 Gigawattstunden pro Jahr. Damit könnte man locker 12.000 Wohnungen heizen. Das sind warme und beruhigende Aussichten: Im neuen Flughafen werden ich weder frieren, noch im Dunkeln herumtapsen müssen.