

Ein bisschen wehmütig bin ich schon. Und Loslassen fällt mir mit meinen vier Ameisenhänden ohnehin schwer. Aber stolz bin ich dennoch. Letzten Freitag haben wir offiziell den Rohbau des unterirdischen BBI-Bahnhofs an die Deutsche Bahn übergeben.
Zwei Jahre haben wir an dem Rohbau gearbeitet. 2008 – also mitten in der Hauptbauzeit – waren rund 400 meiner Jungs am Bau beschäftigt. Haben gewerkelt, gehämmert und geschwitzt. Im ersten Jahr, also 2007, haben sie mit ihren goldenen Händen 236 Betonpfähle bis zu 20 Meter tief in den feinen märkischen Sand gegossen. Schließlich brauchten wir ein ordentliches Fundament.
Nun übernimmt die Bahn den Innenausbau des Bahnhofs sowie den Bau von Gleisanlagen, Bahnsteigen und der Signaltechnik. Der unterirdische Bahnhof bildet das Fundament für das Herzstück des BBI, das Terminal.
Bahnreisende werden künftig im unterirdischen Terminalbahnhof nach nur 20-minütiger Fahrt vom Hauptbahnhof aussteigen und über Rolltreppen und Aufzüge schwuppdiwupp das Terminal ereichen.