

„In der Kirche ist die Kanzel ein etwas erhöht gelegener Ort“, so hat mir neulich meine Freundin Antonia beim Frühstückstisch zwischen zwei Schlucken Kaffee erklärt, „und von diesem Ort aus predigt der Geistliche zu seinen Schäfchen.“ „Aaach so“, habe ich begeistert geantwortet und mir mit meinen beiden rechten Händen gegen die Stirn geklatscht. „Jetzt verstehe ich.“ Antonia hat mich daraufhin überrascht bis fragend angeschaut. Mit so viel Enthusiasmus bei Kirchenfragen rechnet sie bei mir normalerweise nicht.
Dabei ist die Sache ganz einfach. Denn auch bei uns auf der BBI-Baustelle haben wir eine „Kanzel“, eine gläserne Kanzel sogar. Sie befindet sich in 68 Metern Höhe, und wenn man so will, predigt auch von dort herunter jemand zu seinen Schäfchen. Kanzel nennen wir nämlich unseren BBI-Tower, an dem derzeit gebaut wird. Der Tower, den der Stuttgarter Architekt Franz Ondra mit insgesamt 72 Metern Höhe entworfen hat, wird zwischen den beiden Rollbahnen liegen und in seiner gläsernen Kanzel in 68 Metern Höhe Platz für elf Lotsen und Assistenten bieten.
Im Frühjahr wurde der Grundstein gelegt. Inzwischen sind der Kontrollturm und das Verwaltungsgebäude schon zu erkennen. Im nächsten Herbst soll der Tower fertig werden.