zum Inhalt
14. August 2009

2009-08-14_Head

Rangsdorf ist eine kleine Gemeinde südlich von Berlin. Ruhig, gemütlich und beschaulich geht’s hier zu. Doch in den letzten drei Wochen stand ganz Rangsdorf Kopf. Was war los? Zu Gast war ein internationales Workcamp mit 18 Jugendlichen aus zehn verschiedenen Ländern – sozusagen die Welt zu Gast in Rangsdorf. Und das im Dienste der Natur.

Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Wann trifft man schon mal jemand aus Kolumbien, Costa Rica oder gar aus Panama? Also habe ich die Jungs und Mädels bei ihrem Einsatz in der Natur besucht. Dank ihren fleißigen Händen finden sich Wanderer auf einem Rundweg um den Rangsdorfer See ab sofort besser zurecht. Als ich dort war, verstand ich nur Bahnhof. Wenn ein Malaie mit einem Argentinier Englisch spricht, dann bin ich mit meinen rudimentären Fremdsprachkenntnissen völlig aufgeschmissen. Jedenfalls war ich ganz baff, mit welchem Elan sie tagein, tagaus Unrat und Abfälle aus dem Wald gesammelt, Bänke und Schilder gebaut und Holz hin und her getragen haben.

Heute haben wir die Jungs und Mädels mit Freude und Wehmut verabschiedet. Wenn sie wieder in Thailand, Japan oder Brasilien sind, gibt es in der Zülowniederung in Rangsdorf weiterhin viel zu tun. Dann wird hier die größte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme umgesetzt, die den Bau des BBI begleitet.