

Als ich meine Freundin Antonia neulich vom Flughafen Tegel abholte – sie war mit ihrer Freundin drei Tage zum Shoppen in London gewesen – kam sie mir mit vollen Einkaufstaschen entgegen. Parfum, Bücher und Schuhe – verpackt in Tüten des Londoner Flughafens. Die Gute hatte vor Abflug noch mal kräftig zugelangt.
Was für meine Liebste das Schönste neben dem Fliegen ist, heißt in der Flughafen-Fachsprache Non Aviation. Und das wird am zukünftigen BBI groß geschrieben. Fast die Hälfte der Gesamtumsätze wollen wir damit erzielen. Wir gehen davon aus, dass jeder Passagier rund 11 Euro am BBI ausgibt – ob für den Kaffee und den Urlaubsschmöker oder das Mitbringsel für Tante Ursel. Ich bin zwar kein Hellseher, aber ich bin mir sicher, dass Antonia den BBI-Marktplatz lieben wird. Hinter der Sicherheitskontrolle heißt es dann – wie der Brite so schön sagt – „Shop ´till you drop!“ Klamottenläden mit internationalen Marken, regionale Anbieter, Mode, Uhren, Schmuck – hier wird jeder das Richtige finden.
Übrigens: Einzelhändler können sich noch für einen Abschnitt im Marktplatz bewerben. Heute haben die Berliner Flughäfen das Vermietungsverfahren dafür gestartet. Es lohnt sich, denn wer auf der Luftseite mit seinem Laden ansässig ist, kann seine Produktivität um das 3-4-fache im Vergleich zur Innenstadt steigern. Na denn, ran an die Buletten!