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25. September 2009

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Ene, mene, muh und raus bist Du. Wenn das nur so einfach wäre. Diesen Sonntag ist Wahl und ich habe noch immer keinen blassen Schimmer, wen ich wählen soll. Soll wohl vielen so gehen, meinte Antonia heute morgen zu mir. Aber ich habe langsam echt ein ungutes Gefühl in der Magengegend deswegen. Sogar meine Lausmilch mag mir schon gar nicht mehr schmecken.

Wer auch immer die Wahl am Sonntag gewinnt, eins steht fest: Das zukünftige BBI-Regierungsterminal wird weder rot, schwarz, grün noch im Tigerentenlook sein. Gebaut wird ein helles, futuristisches Gebäude aus Holz und Glas inmitten eines Kiefernwäldchens.

So sieht es jedenfalls der Entwurf des Berliner Büros Busmann + Haberer vor, das den Architektenwettbewerb für den Neubau des Regierungsterminals am BBI gewonnen hat. Ob Frau Merkel oder Herr Steinmeier, Präsident Obama mit First Lady Michelle oder Nicolas Sarkozy mit Carla Bruni – illustre Gäste aus aller Welt werden hier zukünftig empfangen. Mit dem neuen Regierungsterminal sollten wir also ordentlich Staat machen, schließlich handelt es sich – nach den Worten von Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesbauministerium, um die „Visitenkarte Deutschlands“. Wie aufregend!