

Wer zieht schon gerne um? Einpacken, Kisten schleppen, Auspacken, Montieren – das alles bringt man lieber ganz schnell hinter sich. Doch Umzug ist nicht gleich Umzug. Erst recht nicht, wenn man dafür einen Riesenkran versetzen muss. Gleich zwei dieser 700 Tonnen schweren Raupenkräne haben wir hier auf der Baustelle stehen. Seit Ende August sind sie fleißig dabei, das Dach auf das Terminal zu setzen und dafür tonnenschwere Stahlelemente in schwindelerregende Höhen zu hieven.
Mittlerweile ist fast die Hälfte des Daches fertig. Und da man so ein riesiges Dach nur von einer Seite bauen kann, mussten wir einen der beiden Riesenkräne von der West- auf die Ostseite des Terminals versetzen. Wie wir das gemacht haben? Also, wir haben den Riesen in seine groben, bis zu 30 Meter langen Einzelteile zerlegt. Den Ausleger des Krans, also seinen 100 Meter langen Arm, haben wir auf den Boden gelegt und dort auseinander gebaut.
Dann haben wir alle Teile auf vier LKWs gepackt und auf die andere Seite des Terminals transportiert. Die Laster sind dafür ständig hin und her gefahren. Vier Tage hat der ganze Umzug gedauert. Jetzt ist der Riese in seiner neuen Heimat wieder aufgebaut und kann von der Ostseite aus das Dach aufsetzen. Heute hat er seine Arbeit wieder aufgenommen. Und sein Freund, der andere Riese, wird ihm bald Gesellschaft leisten. In ein paar Tagen steht der nächste Umzug an.