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28. Januar 2010

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Sie kennen das bestimmt auch: Kaum hat das Flugzeug auf dem Boden aufgesetzt und seine Parkposition erreicht, wird es hektisch. Keiner will mehr lange an Bord bleiben, alle greifen nach dem Handgepäck, der Urlaub ist schließlich vorbei. Man drängelt zum Ausgang.

Doch alles Drängeln nutzt nichts, denn spätestens in der Gepäckhalle sieht man sich wieder. Doch hier ist nun wirklich wichtig, das Gepäck schnell und sicher zu den Passagieren zu befördern. Denn, klar, wenn draußen schon die Lieben warten, möchte niemand eine Minute länger als nötig am Gepäckförderband verbringen.

Also ist die Gepäckbeförderung auch für den neuen Hauptstadt-Airport BBI ein wichtiges Thema. Und obwohl das Richtfest für das Terminal erst im Frühjahr gefeiert wird, beginnt das Mönchengladbacher Unternehmen Vanderlande nach einer europaweiten Ausschreibung bereits jetzt damit, die komplexe Anlage aufzubauen.

Vom Check-in bis zur Gepäckhalle ist einiges zu tun. Schließlich wollen mehr als 9.000 Meter Gepäckförderstrecke aufgebaut und koordiniert werden, damit schließlich bis zu 6.000 Gepäckstücke pro Stunde befördert werden können. Da kann man gar nicht früh genug anfangen, damit am Ende niemand warten muss.