

„Schön war das Wetter heute“, habe ich gestern zu meiner Freundin Antonia gesagt, kaum dass ich abends von der Arbeit auf der Baustelle nach Hause gekommen war. „Und schön soll es übrigens auch die nächsten Tage bleiben“, fügte ich hocherfreut hinzu. Doch die Reaktion von Antonia fiel anders aus als erwartet. Denn sie machte ein genervtes Gesicht. Warum denn das? „Weißt du“, fing sie an, „das aus dem schönen Wetter naturnotwendig schöne Gefühl wäre noch schöner, wenn du nicht von morgens bis abends sagen würdest, wie schön das Wetter ist.“ Oh, Verzeihung, Antonia!
Aber es ist doch so: Jetzt, da sich endlich der Frühling ankündigt, spät, aber immerhin, wird sich das alljährliche Verwandlungswunder wiederholen und aus dem normalen Menschen der Frühlingsmensch werden.
Und was im Leben schön ist, das ist es auf der Baustelle auch. Denn für uns heißt es nun: Das schlechte Winterwetter ist vorbei, wir können endlich wieder so richtig in die Hände spucken und die letzten Meter auf dem Weg zum Richtfest für das BBI-Terminal in Angriff nehmen, das am 7. Mai gefeiert wird. Übrigens: Die Langzeitprognose verheißt für die Eröffnung… richtig: schönes Wetter!