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17. Juni 2010

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Seit einigen Tagen schon stehe ich ständig unter Strom. Das hat zweierlei Gründe: Erstens hat mich das WM-Spiel Deutschland gegen Australien so sehr elektrisiert, dass ich vor Euphorie nur noch Schwarz-Rot-Gold sehe und zum Leidwesen meiner Freundin Antonia unseren Ameisenbau in selbigen Farben bunt geschmückt habe.

Der zweite Grund für mein Unter-Strom-Stehen ist der Start des Probebetriebs in den BBI-Energiezentralen von E.ON edis. Nach dem symbolischen Knopfdruck brummt seit Montag das erste 3.000 PS-starke Dieselaggregat auf dem BBI-Gelände.

Insgesamt drei neue Energiezentralen werden den BBI mit Strom, Wärme und Kälte versorgen. Es ist gigantisch, wie viel Strom sie jährlich erzeugen können: 60 Gigawattstunden! Das reicht aus, um eine Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern zu versorgen. Ich finde das sehr aufregend – fast so sehr aufregend, wie das morgige WM-Spiel gegen Serbien.