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25. Juni 2010

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Vor wenigen Wochen ist eine neue Verordnung der Europäischen Kommission in Kraft getreten, die auch für den neuen Hauptstadt-Airport BBI wichtig ist. Demnach werden ab April 2013 wieder Getränke und andere Flüssigkeiten im Handgepäck von Fluggästen zugelassen.

Was für Passagiere schön ist, bedeutet für die BBI-Planung allerdings zusätzliche Arbeit: Im Terminal des neuen BBI werden ab sofort 32 Kontrolllinien in veränderter Konfiguration geplant und realisiert. Und weil dafür viel mehr Platz benötigt wird als für die bisherigen Sicherheitskontrollen, werden jetzt die Planungen für zwei Pavillons links und rechts des Terminals gestartet.

Damit wird der BBI am 3. Juni 2012 seinen Betrieb aufnehmen. Diesem Vorschlag hat der Aufsichtsrat der Berliner Flughäfen heute zugestimmt. Bei der heutigen Entscheidung wurde auch die Situation bei der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) berücksichtigt, bei der es durch die Insolvenz eines Unternehmens zu Planungsverzügen gekommen war.

Seit heute steht fest: Ab dem Eröffnungstag wird es im neuen Hauptstadt-Airport 32 Sicherheitskontrolllinien in veränderter Konfiguration mit einer Kapazität pro Spitzenstunde von 4.500 Passagieren geben. Von April 2013 an stehen 36 Sicherheitskontrolllinien in neuer Konfiguration inklusive Flüssigkeitsdetektion mit einer Kapazität pro Spitzenstunde von 5.500 Passagieren zur Verfügung.

„Der Willy-Brandt-Flughafen ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte“, meinte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit heute nach der Sitzung des Aufsichtsrates. Dem ist nichts hinzuzufügen.