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21. Februar 2011

2011-02-21_Head

Natürlich wird der neue Airport BBI vor allem für den Passagierverkehr ein wichtiges Drehkreuz, habe ich neulich bei uns im Ameisenbau meiner Freundin Antonia erklärt. „Aber auch für die Luftfracht“, habe ich hinzugefügt.

Denn es ist ja so: Für den BBI wird ein enormes Frachtaufkommen erwartet, das nur mit modernster und effizientester Technik bewältigt werden kann. Hier geht fast alles automatisch. Und die Ansprüche an Technik und Menschen sind enorm hoch.

Und weil das so ist, errichtet der Immobilienkonzern Dietz AG in der gleich am Terminal gelegenen Airport City, wo luftverkehrsnahe Unternehmen unterkommen, ein Luftfrachtzentrum.

Was hier passiert, können ein paar Zahlen zeigen: Die Kapazität dieses Zentrums beträgt bis zu 60.000 Tonnen Luftfracht pro Jahr. Abgefertigt wird hier so genannte Beiladefracht, also Güter, die in Linienmaschinen befördert werden. Diese Beiladefracht ist nicht zu unterschätzen, sondern macht bereits mehr als 50 Prozent des gesamten Frachtaufkommen aus.

In dem neuen Luftfrachtzentrum kommen sowohl der Zoll als auch die Luftfrachtabfertiger und Spediteure unter, Expressdienste also wie UPS und FedEX. So wird gewährleistet, dass die Luftfracht schnell, sicher und effizient abgefertigt wird.