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2011-04-29_Bild
29. April 2011

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Mir geht es richtig gut zurzeit: Die Sonne scheint, Hertha steigt auf und die Bauarbeiten für den BBI gehen zügig voran. Vielleicht ist meine Laune auch so prächtig, weil ich gestern – zum Internationalen Tag gegen den Lärm – so wenig wie möglich geredet und meine Aufgaben ganz still erledigt habe.

Ich habe mich mitten auf die Baustelle gesetzt und mal ganz bewusst auf die Stille zwischen den vielen Geräuschen geachtet. Auf die Stille zwischen dem unablässigen Hämmern, Klopfen und Bohren. Das war unglaublich, so leise habe ich die Baustelle noch nie empfunden. Ich habe mich viel ruhiger und ausgeglichener als sonst gefühlt. Herrlich!

Übrigens: Wir versuchen nicht nur am Tag gegen den Lärm den Baulärm am BBI so gering wie möglich zu halten. Tagtäglich setzen wir besonders lärmarme Baumaschinen ein, um die Flughafen-Anwohner zu schützen. In den letzten sechs Jahren gab es gerade mal sieben Beschwerden gegen Lärm. Nicht schlecht, oder?

Auch zukünftig, wenn der BBI seine Tore eröffnet hat, wollen wir unseren Nachbarn so viel Lärm wie möglich ersparen. Das machen wir einerseits über die Gebühren für die Fluggesellschaften. Das heißt: Leise Flieger zahlen viel weniger als laute Maschinen. Anderseits setzen wir parallel zum Bau des Airports BBI das Schallschutzprogramm um.