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15. Juli 2011

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Ach, das hat gut getan. Hmh, diese Sonne! Und die Wärme! Herrlich, dieser Urlaub in Griechenland. Herrlich, mal für ein paar Tage alle vier Ameisenarme in die Sonne zu halten und rein gar nichts zu tun. Das war toll!

Aber es hilft ja nichts. Nun bin ich wieder zurück. Der Alltag hat mich wieder. Und gleich geht der Blick auch schon wieder nach vorne. Wobei, im Prinzip hat die Arbeit auf der Baustelle gestern ganz still und leise angefangen.

Wir hatten nämlich Vertreter der beiden großen Kirchen zu Gast, das kommt ja auch nicht alle Tage vor. Anlass: Die Unterzeichnung einer Finanzierungs- und Nutzungsvereinbarung für die Kapelle und den Raum der Stille im Terminal des neuen Flughafens BER.

Es ist doch so: Ein Flughafen ist ein Ort der Bewegung. Passagiere reisen ab, andere kommen an. Jeder hat ein Ziel, auf das er oder sie zugeht. Aber inmitten dieser Mobilität tut es manchmal auch ganz gut, einen Moment innezuhalten und sich zu besinnen.

Dafür gibt es in dem neuen Flughafen nun gleich zwei Orte. Eine Kapelle und einen Raum der Stille. Beides Rückzugsräume für Menschen, die aus verschiedenen Kulturen und Religionen kommen, aber eines gemeinsam haben: den Wunsch, einen Moment Ruhe zu haben – um anschließend wieder in die Dynamik des Lebens einzusteigen.