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31. Juli 2011

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Wie soll man denn bei dem Wetter Lust auf irgendetwas haben? Seit meiner Rückkehr aus dem sonnigen Griechenland regnet es jeden Tag. Am liebsten würde ich mich in den nächsten Flieger gen Süden setzen und einfach abhauen. Aber das geht leider nicht, ich werde hier gebraucht und jammern bringt ja auch nichts. Für irgendetwas muss der viele Regen ja gut sein.

Beispielsweise für die vielen schönen Pflanzen, Bäume und Gräser im Gutspark Dahlewitz. Die Parkanlage in dem Ortsteil von Blankenfelde-Mahlow ist neuerdings wieder aufgehübscht und macht ihrem Namen „Gutspark“ alle Ehre. Drei Jahre lang hat ein Team den verwilderten Park entkrautet, neue Wege und Wiesen angelegt, Brücken gebaut und das Teichsystem belebt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen, was das Ganze mit mir und den Berliner Flughäfen zu tun hat. Die Antwort lautet: Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Zwei sperrige Wörter, oder? Sie beschreiben aber unsere grünen Aktionen, die wir zum Ausgleich für den Bau des neuen Flughafens realisieren. So werden für jeden gefällten Baum neue Bäume gepflanzt. Die Wiederherstellung des Gutspark Dahlewitz zählt auch zu diesen Maßnahmen.

Übrigens: Das größte Einzelprojekt der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ist die ökologische Aufwertung der Zülowniederung mit einer Fläche von 2.600 Hektar. Dort ackern gerade wieder die „Zülow-Pfleger“. Das sind 17 Jugendliche aus aller Herren Länder. Bereits zum siebten Mal findet dieses Internationale Workcamp im Natur- und Landschaftsraum Rangsdorf statt. Tut mir echt leid, dass sie jetzt bei diesem Hundewetter dort arbeiten müssen. Nichts für ungut, der Regen wird alles herrlich gedeihen lassen.