

Wenn ich in diesen Wochen auf der Arbeit bin, fühle ich mich immer wieder an zu Hause erinnert. Denn auch eine Baustelle sieht auf den ersten Blick aus wie ein Ameisenhaufen. Genauso lebendig, genauso geschäftig. Im Moment haben wir allein mehr als 4.000 Bauarbeiter, Ingenieure und Architekten, die an der Fertigstellung des Flughafens arbeiten.
Woran wir gerade arbeiten? Nun, in diesen Wochen sind wir vor allem damit beschäftigt, den Innenausbau weiter voranzutreiben. Wir verlegen Bodenplatten im Terminal, installieren Schalter im Check-in-Bereich, bauen die Wartungshallen von Lufthansa, airberlin und Germania. Das sind die Sachen, die uns zurzeit beschäftigen.
Immer wieder wird dabei ein weiterer Abschnitt fertig, wird irgendwo auf der Baustelle eine Premiere gefeiert. In den vergangenen Tagen war das zum Beispiel im Bahnhof der Fall. Hier hängen ja schon seit einiger Zeit die elektronischen Anzeigetafeln – wenn auch noch in Pappe verpackt. Aber nun rollte der erste S-Bahn-Zug unter dem Terminal in den Bahnhof ein. Von hier bis zum Check-in werden die Fluggäste nach der Eröffnung keine fünf Minuten brauchen.