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30. September 2011

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Ich vergleiche unseren neuen Flughafen immer wieder gern mit einer Kleinstadt. Denn so hochleistungsfähig und funktionstüchtig wie unser BER nun mal sein wird, muss er wie eine rund 20.000 Einwohner große Kleinstadt ebenso mit Wärme, Kälte, Strom und Wasser versorgt werden. Auch die Entsorgung des Abwassers gehört dazu. Darum werden sich bei uns am Flughafen die Berliner Wasserbetriebe kümmern.

Die kennen sich übrigens richtig gut mit Wasser aus. Seit mehr als 150 Jahren versorgen sie 3,7 Millionen Menschen in Berlin und Umgebung mit Trinkwasser und behandeln das Abwasser von 3,9 Millionen Menschen. Sicher kennen Sie die kleine gelbe Badeente, die als Sympathiefigur und Botschafterin für die Wasserbetriebe unterwegs ist – zuckersüß. Ich könnte glatt ins Schwärmen geraten...

Zurück zum Flughafen und dem Schmutzwasser. Das funktioniert zukünftig so: Das Wasser wird über ein Druckrohr direkt vom Flughafen in das Klärwerk Waßmannsdorf geleitet. Die Menge steigert sich schrittweise. Wir rechnen bis 2015 mit etwa 460.000 m³ pro Jahr. Die Berliner Wasserbetriebe kümmern sich außerdem – wie bislang in Tegel und Tempelhof – um die Entsorgung des mit Enteisungsmitteln belasteten Regenwassers.

Wir haben tüchtig in die Anlagen zur Ver- und Entsorgung investiert. Dazu zählt der Bau von Kanälen, Druckrohren, Pumpwerken und Bodenfiltern. Sauberes Wasser liegt uns eben am Herzen – wie natürlich das Fliegen.