BBI-Planer: Gasübernahmestation Waltersdorf stellt keine Gefahr für den Flugbetrieb dar.

04.01.2001

BBI-Planer: Gasübernahmestation Waltersdorf stellt keine Gefahr für den Flugbetrieb dar.

Station wurde in Abstimmung mit dem Flughafen und der Flugsicherung errichtet

Flughafengegner des BVBB arbeiten mit unseriöser Panikmache Mit Behauptungen wie "Flughafenplaner vertuschen Katastrophengefahr durch Gasstation, Leben auf dem Pulverfass" versuchen die Flughafengegener des BVBB seit der Jahreswende, Unsicherheit in der Bevölkerung zu schüren. Wie immer im Fall gezielter Desinformation empfiehlt sich ein Blick auf die Fakten. Sie wurden von den Technikern und Planern der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH, die sowohl für den Betrieb des heutigen Airports als auch für die Planung des BBI zuständig sind, zusammengestellt:

Bei Planung und Bau der Erdgasübernahmestation im Jahre 1993 wurde der Flugbetrieb auf den existierenden Start- und Landebahnen des Flughafens Schönefeld berücksichtigt und entsprechende Genehmigungen nach Prüfung durch die zuständigen Behörden erteilt.

Der Betrieb der Übernahmestation, insbesondere des Ausbläsers und dessen Funktion wurde zum Zeitpunkt seiner Errichtung mit der Deutschen Flugsicherungs GmbH, dem Flughafen Schönefeld sowie dem Ministerium für Städtebau, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg abgestimmt.

Entsprechend dieser Abstimmung werden kontrollierte Ausblasvorgänge 24 Stunden zuvor, Havarien unverzüglich der Flugsicherung über eine Hotline bekanntgegeben. Die entscheidet dann im einzelnen über ggf. notwendige Änderungen im Flugbetriebsablauf.

Die Übernahmestation liegt keineswegs in der Einflugschneise der heutigen südlichen Landebahn, sondern rund einen Kilometer seitlich davon. Das gleiche gilt für die zweite neu zu errichtende Start- und Landebahn des BBI südlich von Diepensee. Die Gasstation wird somit nicht überflogen.

Die Zone mit Explosionsgefahr während eines Ausblasvorganges liegt laut dem Gutachten des Institutes für Bergbausicherheit bei 14 m in Ausströmrichtung bzw. senkrecht dazu in 6 m Radius. Dieses Gutachten diente als Grundlage für die Genehmigung der Anlage. In der Vertikalen ist eine Gefährdung des Flugverkehrs durch ausströmendes Gas oberhalb von fünfzig Metern auch bei direktem Überflug ausgeschlossen.

Weitere Abstimmungen werden im Planungsverlauf mit der GASAG, der Deutschen Flugsicherungs GmbH sowie der Genehmigungsbehörde stattfinden.

 

"Sicherheit ist in der Fliegerei, aber auch bei der Planung von Flughäfen oberste Priorität", so Ulrich Schindler, der Projektleiter für die Planung des BBI. Schindler forderte den BVBB auf, wieder zu einer an Fakten orientierten Auseinandersetzung zurückzufinden, "nicht zuletzt im Sinne der eigenen Glaubwürdigkeit."

 

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