Flugzeug in Tempelhof bei der Landung havariert & Personenschaden wahrscheinlich

24.05.2001
Am heutigen Donnerstag, dem 24. Mai 2001, ist um 16.56 Uhr Ortszeit beim Landeanflug auf den Flughafen Tempelhof eine einmotorige Maschine des Typs Beechcraft 36 mit der Registrierung D-EEJS auf den Giebel einer Häuserwand in der Bornsdorfer Strasse, Bezirk Neukölln, gestürzt. Die Maschine stürzte von da aus weiter in eine Laube und ging danach sofort in Flammen auf. Es muß davon ausgegangen werden, das alle an Bord befindlichen Passagiere und die Besatzung zu Tode gekommen sind. Über die Anzahl der Fluggäste liegen bisher unterschiedliche Angaben vor: zwischen drei und vier Personen. Das kurz vorher im Ostseebad Heringsdorf gestartete Kleinflugzeug befand sich planmäßig im Endanflug auf Tempelhof. Der Pilot meldete sich vor dem Crash per Funkspruch und kündigte eine Notlandung an.

Die Feuerwehr des Flughafens sowie die Berliner Feuerwehr, weitere Hilfskräfte und der Bezirksbürgermeister trafen unmittelbar nach dem Absturz an der Unglücksstelle ein. Im Bezirk Neukölln wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Ersten Informationen zufolge wurden weder im Haus noch in der Laube Personen in Mitleidenschaft gezogen. Am Wohnhaus entstand Sachschaden. Eine Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs auf dem Flughafen Tempelhof gab es nicht.

Der Flughafen hat den tragischen Vorfall unverzüglich an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig gemeldet.

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