Verkehrsbericht 05/02

20.06.2002

Berlin - Gesamt

Eine schwache Konjunktur sowie das flaue Urlaubsgeschäft sind die Hauptursachen für die rückläufige Verkehrsentwicklung auf den Berliner Flughäfen im Berichtsmonat Mai.

Die Zahl aller Flugzeugbewegungen nahm im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8% auf insgesamt 20.807 Bewegungen ab. Die Anzahl der Starts und Landungen im Gewerblichen Verkehr verringerte sich mit 17.524 Bewegungen um 1,5%. Im Linienverkehr wurden 12.747 Bewegungen registriert, ein Rückgang um 8,4%. Im Pauschalreiseverkehr waren 1.055 Starts und Landungen zu verzeichnen, ein Minus von 16,5%.

Auf den drei Berliner Flughäfen wurden im Mai insgesamt 1.013.008 Passagiere abgefertigt, das sind 12,9% weniger als im Vorjahresmonat. Im Linienverkehr sank das Passagieraufkommen mit 889.837 Fluggästen um 11,7%. Auf den innerdeutschen Linienverbindungen wurden 487.194 Passagiere befördert. Das entspricht einer Verringerung um 11,6%. Im Auslandslinienverkehr konnten 402.643 Fluggäste befördert werden, ein Minus von 11,7%. Die Zahl der Fluggäste im Pauschalreiseverkehr nahm im Berichtsmonat um 24,7% auf 102.541 Reisende ab.

Die gesamte umgeschlagene Luftfrachtmenge belief sich auf 3.198 Tonnen, ein Rückgang um 13,7%.

Der Luftpostfrachtumschlag nahm im Berichtsmonat um 1,6% auf 1.171 Tonnen zu.

 

Schönefeld

Die Gesamtzahl der Flugzeugbewegungen nahm im Berichtsmonat um 4,7% auf 4.393 Starts und Landungen ab. Auf den Linienverkehr entfielen 856 Bewegungen, ein Rückgang um 12,1%. Die Gesamtzahl der Bewegungen im Pauschalflugverkehr belief sich auf 443 Starts und Landungen und fiel damit um 19,9% geringer aus als im Vorjahresmonat.

Das Passagieraufkommen verringerte sich mit 122.618 abgefertigten Fluggästen um 23,9%. Im Linienverkehr wurden 72.673 Reisende befördert, ein Minus von 18,4%. Im Inlandslinienverkehr konnten 2.212 Passagiere gezählt werden, 43,1% mehr als im Vorjahresmonat. Ursache für diese positive Entwicklung sind innerdeutsche Zubringerflüge von Ferienfluggesellschaften. Im Auslandslinienverkehr wurden 70.461 Fluggäste befördert. Dieses Ergebnis entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,5%. Im Pauschalreiseverkehr konnten 39.210 Urlaubsreisende gezählt werden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind das 33,8% weniger.

Das Luftfrachtaufkommen verzeichnete im Vergleich zum Mai des Vorjahres mit 1.317 Tonnen eine Steigerung um 30,8%.

Das Luftpostfrachtaufkommen nahm mit 17,5 Tonnen um 7,4% zu.

Tegel

Die Gesamtzahl der Flugzeugbewegungen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 10.812 Starts und Landungen um 8,5%. Im Linienverkehr wurden 9.539 Bewegungen registriert, ein Minus von 8,4%. Im Pauschalreiseverkehr konnten 596 Bewegungen gezählt werden, ein Rückgang um 13,1%.

Die Anzahl der Passagiere verringerte sich im Berichtsmonat um 9,4% gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt wurden im Mai 834.697 Fluggäste in Tegel abgefertigt. Der Inlandslinienverkehr nahm mit 461.467 Fluggästen um 8% ab. Auf den Auslandslinienverkehr entfielen 305.685 Passagiere, ein Minus von 9,9%. Der Pauschalreiseverkehr war mit 62.180 Urlaubern um 18,1% rückläufig

Die umgeschlagene Luftfrachtmenge sank mit 1.845Tonnen um 30,4%.

Der Luftpostfrachtumschlag nahm mit 1.154 Tonnen um 1,5% zu.

Tempelhof

Die Zahl der Flugzeugbewegungen nahm im Berichtsmonat mit insgesamt 5.602 Starts und Landungen um 12,4% zu. Auf den Linienverkehr entfielen 2.352 Bewegungen, dieses Ergebnis bedeutet einen Rückgang um 6,9 %.

Das Fluggastaufkommen verringerte sich mit 55.693 Passagieren um 31% im Vergleich zum Vorjahresmonat. 50.012 Fluggäste reisten im Berichtsmonat im Linienverkehr von und nach Tempelhof, 35,2% weniger als im Vorjahresmonat. Auf den Inlandslinienverkehr entfielen 23.515 Passagiere, das ist ein Rückgang um 50,8%. Ursache für diese stark rückläufige Entwicklung ist die Verlagerung der Nürnberg-Flüge mit Beginn des Sommerflugplans nach Tegel. Auf den Auslandslinienverbindungen wurden 26.497 Fluggäste befördert, 9,8% weniger als im Vorjahresmonat.

Das Luftfrachtaufkommen ging um 24,6% auf insgesamt 37 Tonnen zurück.

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