Verkehrsbericht 02/03

21.03.2003

Berlin – Gesamt

Die Zahl aller Flugzeugbewegungen nahm im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8% auf insgesamt 15.704 Bewegungen zu. Die Anzahl der Starts und Landungen im Gewerbli-chen Verkehr stieg mit 14.061 Bewegungen um 4%. Im Linienverkehr wurden 12.195 Bewegungen registriert, eine Zunahme um 7,5%. Im Pauschal-reiseverkehr waren 441 Starts und Landungen zu verzeichnen, eine Verringerung um 14%.

Im Berichtsmonat zählten die drei Berliner Flughä-fen insgesamt 914.074 Passagiere, das sind 13,6% mehr als im Vorjahresmonat. Im Linienver-kehr nahm das Passagieraufkommen mit 850.093 Fluggästen um 16,7% zu. Davon entfielen auf den innerdeutschen Linienverkehr 519.737 Passagiere, 21,6% mehr als im Februar des Vorjahres. Dieser Schub ist vor allen Dingen jenen Fluggesellschaf-ten zuzuordnen, die im Low Cost Segment seit Ende vergangenen Jahres von Tegel aus operie-ren. Im Auslandslinienverkehr konnten 330.356 Fluggäste gezählt werden, ein Zuwachs von 9,6%. Die Zahl der Fluggäste im Pauschalreiseverkehr verringerte sich im Berichtsmonat um 12,6% auf 54.702 Reisende.

Die gesamte auf den Berliner Flughäfen umge-schlagene Luftfrachtmenge belief sich auf 3.208 Tonnen, ein Zuwachs um 21,7%.

Der Luftpostfrachtumschlag nahm im Berichts-monat um 7,7% auf 1.357 Tonnen zu.

Schönefeld

Die Gesamtzahl der Flugzeugbewegungen nahm im Berichtsmonat um 6,7% auf 2.411 Starts und Landungen ab. Auf den Linienverkehr entfielen 741 Bewegungen, ein Zuwachs um 8,7%. Die Gesamtzahl der Bewegungen im Pauschal-flugverkehr belief sich auf 200 Starts und Landun-gen und verringerte sich damit um 12,3% im Ver-gleich zum Vorjahresmonat.

Das Passagieraufkommen war mit 97.608 abge-fertigten Fluggästen um 6,1% rückläufig. Im Li-nienverkehr wurden 66.347 Reisende befördert, das entspricht einem leichten Rückgang um 0,9%. Im Inlandslinienverkehr konnten 8.621 Passagiere gezählt werden, 30,9% mehr als im Vorjahresmo-nat. Bei dieser Verkehrsart handelt es sich aus-schließlich um innerdeutsche Zubringerflüge im Ferienflugverkehr. Im Auslandslinienverkehr wur-den 57.726 Fluggäste registriert. Dieses Ergebnis entspricht einer Abnahme im Vergleich zum Vor-jahresmonat um 4,4%. Der Pauschalreiseverkehr nahm mit 25.564 Passagieren um 10% ab.

Das Luftfrachtaufkommen verzeichnete im Ver-gleich zum Vorjahresmonat mit 1.457 Tonnen eine Steigerung um 75,8%.

Das Luftpostfrachtaufkommen nahm mit 3,8 Tonnen um 75,3% ab.

Tegel

Die Gesamtzahl der Flugzeugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 10.413 Starts und Landungen um 15,4%. Im Linienver-kehr wurden 9.594 Bewegungen registriert, ein Wachstum von 16,8%. Im Pauschalreiseverkehr war mit 231 Bewegungen eine rückläufige Ent-wicklung von 13,8% zu verzeichnen.

Das Passagieraufkommen nahm im Berichtsmo-nat um 19,8% zu. Insgesamt wurden im Februar 778.605 Fluggäste in Tegel abgefertigt. Das gute Ergebnis basiert auf die hohen Passagierzahlen im Inlandsliniendienst. Einen wesentlichen Anteil an dieser positiven Entwicklung haben die Low-Cost-Carrier, die zum Winterflugplan 2002/2003 ihre Dienste in Tegel neu aufgenommen haben. Der Inlandslinienverkehr nahm mit 496.760 Fluggästen zweistellig um 29,1% zu. Auf den Auslandslinien-verkehr entfielen 250.635 Passagiere, eine Zu-nahme um 9,9%. Der Pauschalreiseverkehr ging mit 28.563 Passagieren um 14% zurück.

Die umgeschlagene Luftfrachtmenge nahm mit 1.722 Tonnen um 1,7% ab.

Der Luftpostfrachtumschlag stieg mit 1.354 Tonnen um 8,7%.

Tempelhof

Die Zahl der Flugzeugbewegungen verringerte sich im Berichtsmonat mit insgesamt 2.880 Starts und Landungen um 24,6%. Auf den Linienverkehr entfielen 1.860 Bewegungen, ein Rückgang um 24,1 %.

Die Passagierentwicklung war im Februar mit 37.861 Passagieren um 25,6% rückläufig. 36.351 Fluggäste reisten im Berichtsmonat im Linienver-kehr von und nach Tempelhof, 25,5% weniger als im Vorjahresmonat. Auf den Inlandslinienverkehr entfielen 14.356 Passagiere, das ist ein Rückgang um 60%. Auf den Auslandslinienverbindungen wurden 21.995 Fluggäste befördert, 70,5% mehr als im Vorjahresmonat.

Das Luftfrachtaufkommen ging um 46,4% auf insgesamt 29 Tonnen zurück.

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