Berliner Flughäfen und BKK Verkehrsbau Union unterzeichnen Bonusvertrag zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

01.11.2007
Am 1. November 2007 haben die Berliner Flughäfen und die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) einen Bonusvertrag zur Betrieblichen Gesundheitsförderung unterzeichnet.
Ziel des Vertrages ist die Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz der rund 1.500 Beschäftigen an den Standorten Schönefeld, Tegel und Tempelhof, um Krankheiten zu vermeiden und Fehlzeiten zu reduzieren.

Das von der BKK·VBU erarbeitete Konzept setzt auf die Stärkung der Gesundheitskompetenzen eines jeden einzelnen Mitarbeiters und damit auf eine verhaltensorientierte Gesundheitsförderung, die nicht die Symptome kuriert, sondern an Ursachen ansetzt. Die Angebote an die Mitarbeiter erstrecken sich von Gesundheitstagen über Workshops und Seminaren bis hin zu Präventionsmaßnahmen, die den speziellen Ar-beitsbedingungen der Mitarbeiter der Berliner Flughäfen Rechnung tragen.

Laut BKK-Gesundheitsreport 2006 fehlten Arbeitnehmer in Deutschland wegen einer Erkrankung durchschnittlich 12,4 Tage an ihrem Arbeitsplatz (zum Vergleich: 2005 fehlten die Arbeitnehmer krankheitsbedingt im Durchschnitt 12,6 Tage). Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Muskel- und Skelett-Erkrankungen, Störungen des Atmungssystems und Psychische Störungen. „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Gesundheit am Arbeitsplatz ein Wettbewerbsvorteil ist und zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt“, erklärte Andrea Galle, Vorstand der BKK·VBU bei der Vertragsunterzeichnung. Mehrere Studien belegten, dass sich die Investitionen in Betriebliche Gesundheitsförderung rechnen. Ein Tag Arbeitsunfähigkeit koste einen Betrieb in Deutschland bis zu 300 Euro. „Gesunde Arbeitsplätze helfen, die Fehlzeitenquote zu senken, das Betriebklima zu verbessern, die Produkt- und Dienstleistungsqualität zu steigern und das Image des Betriebes aufzuwerten“, so Andrea Galle. Kurzum: Gesunde Mitarbeiter sind zufriedener, motivierter und leistungsbereiter, gesunde Unternehmen konkurrenzfähiger und erfolgreicher am Markt.

Die Berliner Flughäfen setzen sich seit zwei Jahren intensiv mit dem Thema Betriebliche Gesundheitsförderung auseinander. Bislang wurden einzelne Maßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt, darunter Rückenschulkurse, Hautscreenings und Massagen. Dazu Dr. Manfred Bobke von Camen: „Zufriedene Mitarbeiter und ein niedriger Krankenstand sind uns ganz besonders wichtig. Deshalb möchten wir die Betriebliche Gesundheitsförderung ab sofort auf eine breitere Basis stellen und ein umfangreiches Paket an gesundheitsfördernden Maßnahmen in unserem Unterneh-men umsetzen. Mit der BKK·VBU haben wir dafür einen vertrauensvollen Partner gefunden“.

Der Bonusvertrag zwischen den Berliner Flughäfen und der BKK·VBU ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Die Berliner Flughäfen erhalten einen Bonus, wenn sie Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung über die Verpflichtungen des Arbeitsschutzgesetzes hinaus umsetzen. Je mehr Maßnahmen umgesetzt werden, desto höher fällt der Bonus aus. Der Bonus ist zweckgebunden, das heißt er muss wieder in Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung investiert werden.

Die beiden Partner profitieren dabei von einem Modell der BKK·VBU, das seine Praxis-tauglichkeit bereits in anderen Unternehmen – wie der Berliner Stadtreinigung und dem Bildungszentrum Erkner – unter Beweis gestellt hat.

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