Innovationschancen für Wirtschaft, Wissenschaft und Berliner Flughäfen sichern

02.11.2007
BBI: Modern Airport, Testbed for New Efficient Technologies (MATNET) als Gemeinschaftsprojekt von Berlin und Brandenburg gestartet
  • Technologiebeauftragter der Berliner Flughäfen berufen
  • Dialogplattform für Wirtschaft und Wissenschaft
  • Auftaktveranstaltung am 2. November 2007

Die Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA), der Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik (FAV) der Technologiestiftung Berlin, die Technologiestiftung Brandenburg, die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB), Berlin Partner und die Berliner Flughäfen (FBS) haben ein Gemeinschaftsprojekt ins Leben gerufen, um das innovative Potential der Wirtschaft und Wissenschaft in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg optimal in den Dienst der Realisierung und des Betriebs des zukünftigen Flughafens Berlin Brandenburg International BBI zu stellen. Zugleich soll das Projekt BBI Anstöße geben, zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

Wolf Schöde, Geschäftsführer der BBAA: "Ziel des Projekts ist es, den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Berliner Flughäfen so zu intensivieren, dass bei der Errichtung und dem Betrieb des neuen Flughafens BBI die technischen und wissenschaftlichen Potentiale der Hauptstadtregion in vollem Umfang genutzt werden können. Dies trägt zur Profilierung der Hauptstadtregion als Luftfahrtregion bei und eröffnet die Chance, den BBI als "Leuchtturmprojekt" auch international herauszustellen."

Die heutigen Berliner Flughäfen und später der BBI stehen in starkem Wettbewerb um wettbewerbsfähige Flugverbindungen und Fluggesellschaften bei anhaltend starkem Strukturwandel in einem globalen Umfeld. MATNET soll den Unternehmern und den Wissenschaftlern der Hauptstadtregion über den Dialog mit dem Flughafen die Gelegenheit bieten, ihr Know-how zu erweitern und ihnen damit Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder und Forschungsgebiete zu eröffnen. Die Berliner Flughäfen und später den BBI können im Rahmen des Projekts das Potential neuer Technologien frühzeitig auszuloten und die eigene Kompetenz stärken.

Dr. Bruno Broich, Vorstandsvorsitzender der TSB Technologiestiftung Berlin: "BBI bietet die einmalige Chance, Innovationen aus Berlin und Brandenburg z.B. in den Bereichen Sicherheit, Information und Kommunikation oder in der Logistik durchzuführen. Die TSB fördert deshalb das Projekt MATNET, um zusammen mit ihren Partnern aus der regionalen Wissenschaft und Wirtschaft und der Flughafenleitung innovative Projekte zu entwickeln und in die Praxis zu überführen."

Die Berliner Flughäfen haben dazu Herrn Knut Deimer, den Leiter des Bereiches Informations- und Kommunikationstechnik, zum Technologiebeauftragten berufen. Gemeinsam mit Wolf Schöde, dem Geschäftsführer der Berlin Brandenburg Aerospace Allianz, wird er das Projekt steuern und nach außen vertreten. Als Technologiebeauftragter des BBI wird Knut Deimer die Kontakte zu den verschiedenen Stellen innerhalb der Berliner Flughäfen bündeln und koordinieren: "Die Integration neuester Technologien für BBI stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die zukünftige Wettbewerbsposition dar und wird zentraler Bestandteil für die Funktionalität des neuen Flughafens sein."

Die Projektleitung liegt bei Herrn Dr. Uwe Weigmann. Die Technologiestiftung Berlin hat in Abstimmung mit den Berliner Flughäfen, der Zukunftsagentur Brandenburg, Berlin Partner und der BBAA den Physiker Uwe Weigmann eingestellt und für die Wahrnehmung der Aufgaben innerhalb des Projekts MATNET zur Verfügung gestellt.

Dr. Weigmann hat vorher bei der Fraunhofer Gesellschaft im Bereich der Mikroelektronik in europäischen Forschungsprogrammen mitgewirkt. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat er für das Bundesforschungsministerium Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit dem Schwerpunkt Mikroelektronik und neue Anwendung der IuK-Technik betreut.

In der Startphase des Projekts geht es um die Identifizierung geeigneter Innovationsfelder in Bereichen, in denen die Flughafengesellschaft einen Handlungsbedarf sieht. In einer ersten Analyse wurden dabei unter anderem die Themen Mobile Business, Sicherheit und Zuverlässigkeit, Verortung und Intermodalität ausgewählt.

Eine weitere Technologie, von der man sich einen großen Gewinn an Sicherheit und Flexibilität in flughafenrelevanten Prozessen verspricht, ist die Nahfeldkommunikation (RFID-Technologie Radio Frequency Identification).

Über Werkstattgespräche, die eigens auf die infrage kommenden Technologien ausgerichtet sind und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich sein werden, erhält die Flughafengesellschaft Gelegenheit, ihre Anforderungen darzulegen. Auf der anderen Seite eröffnet sich für die Wissenschaft und die Wirtschaft aus der Hauptstadtregion in diesen Gesprächen die Chance, ihre Kompetenzen und Beiträge zu den innovativen Lösungen darzulegen.

Eine enge Verbindung besteht auch zu dem von Brandenburg im Benehmen mit Berlin geförderten Netzwerkwerk Safety and Security SeSamBB, das sich u.a. auch mit Flughafensicherheit befasst.

Prof. Dr. Klaus-Peter Schulze, Geschäftsführer der ZukunftsAgentur Brandenburg: „Für das Innovationsmarketing der Region nimmt MATNET eine besondere Rolle ein. Den hier ansässigen Akteuren und Dienstleistern wird eine große Chance eröffnet, Innovationen und HigTech Ideen vorzustellen, beim Flughafenneubau zu erproben und einzusetzen.“

Die KICK-OFF Veranstaltung "MATNET" findet am 2. November 2007 am Berliner Flughafen statt. Sie wird eine Vielzahl von Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsinstitutionen mit den Berliner Flughäfen zusammenbringen. Bis zur Inbetriebnahme von BBI im Jahr 2011 werden dann regelmäßig Werkstattgespräche stattfinden, die sich mit allen relevanten Innovationsfeldern befassen werden.

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