Schönefeld: Alte Startbahn abgerissen, letztes Autobahnstück wird gebaut

14.12.2007
Nordbahn ist Geschichte / Flugverkehr nun ausschließlich auf der Südbahn / Ab Mai 2008 freie Fahrt nach Schönefeld
Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann übergab am heutigen Freitag Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz symbolisch einen Bohrkern von der alten Schönefelder Nordbahn, die am 27. November 2007 außer Betrieb genommen wurde. Dellmann und Schwarz überzeugten sich vor Ort vom aktuellen Stand der Bauvorbereitungen für die Stadtautobahn A113neu, der die 2.700 Meter lange Schönefelder Nordbahn weicht. Bis Mai 2008 wird die letzte Lücke auf der Autobahn geschlossen, die die Berliner Stadtautobahn mit dem südlichen Berliner Autobahnring verbindet.

„Ab Mai 2008 rückt Schönefeld noch näher an Berlin“, sagte Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz. „Unsere Fluggäste biegen dann von der Autobahn direkt zum Terminal ab – komfortabler geht es nicht. So verkürzt sich zum Beispiel die Anfahrt vom Kudamm zum BBI von 32 auf 25 Minuten. Die rechtzeitige Fertigstellung der Anschlussarbeiten an der Südbahn war dringend notwendig, damit der Autobahn-Lückenschluss im Mai 2008 fertig wird.“

Schwarz weiter: „Wir möchten uns bei allen Bohnsdorfern für das Verständnis während der mehrmonatigen Nutzung der Nordbahn und der damit verbundenen Lärmbeeinträchtigungen bedanken. Mit der letzten Landung einer easyJet-Maschine am 27. November 2007 um 22.05 Uhr ist nach über 40 Jahren die Nordbahn nunmehr Geschichte.“

Schnellabrollwege für BBI fertiggestellt

Die zwischenzeitliche Nordbahn-Nutzung war nötig, da die Schönefelder Südbahn künftig als BBI-Nordbahn dienen wird. Hierfür wurden ab Ende März 2007 vier neue Zurollbahnen und vier Schnellabrollbahnen gebaut. Nach einer Bauzeit von nur acht Monaten konnten die Anschlussarbeiten termingerecht abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 90.000 Tonnen Asphalt auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern verbaut. Die großräumigen Erdarbeiten umfassten ein Volumen von rund 245.000 Kubikmetern Bodenabtrag und 90.000 Kubikmetern Bodeneinbau.

Der Flugbetrieb wird seit dem 1. Dezember 2007 ausschließlich über die Südbahn abgewickelt.

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