Attraktives Shopping- und Gastronomieangebot für den BBI

08.04.2009
Berliner Flughäfen stellen gemeinsam mit den IHKs Vermietungskonzept für die Non-Aviation-Flächen vor / IHKs unterstützen Unternehmen bei der Bewerbung
Heute fällt der Startschuss: Die Berliner Flughäfen stellen am heutigen Dienstag gemeinsam mit den Brandenburger IHKs und der IHK Berlin ihr Vermietungskonzept für die Non-Aviation-Flächen auf dem neuen Airport BBI den Unternehmen der Region vor. „Wir haben in den nächsten Monaten insgesamt rund 150 Flächen zu vermieten“, kündigte Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz bei der Vorstellung der Pläne an. „Das Non-Aviation-Segment wird für die Flughäfen der Zukunft immer wichtiger. Unser Ziel ist es, dass der BBI mit Hilfe regionaler Unternehmen und Marken fest in der deutschen Hauptstadtregion verwurzelt wird. Unsere Gäste werden auch bei Shops und Gastronomie erkennen, dass sie in Berlin gelandet sind.“

Auf dem BBI werden rund 150 Verkaufs- und Gastronomieflächen auf mehr als 20.000 Quadratmetern vermietet. Davon befinden sich rund 120 Flächen nach der Sicherheitskontrolle (Luftseite). Rund 30 Flächen werden im öffentlichen Bereich (Landseite) liegen.

Aus Sicht der IHKs bietet das BBI-Projekt für Berliner und Brandenburger Unternehmen attraktive Investitionsmöglichkeiten. Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus: „Wir freuen uns sehr, dass die Flughafengesellschaft für den Produktmix beim BBI viel Wert auf Regionalität legt.“ Allerdings sei auch klar, dass die Anforderungen an Bewerber hoch seien und die meisten Händler und Gastronomen aus der Region keine Erfahrungen mit europaweiten Ausschreibungen von Mietflächen an Flughäfen besitzen. „Aus diesem Grund hat die IHK Cottbus ein spezielles Programm ‘Fit für den Flughafen BBI’ entwickelt, das am 8. April startet“, so Krüger. Hier wird kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Südbrandenburg über einen „Fitness-Check“ und Expertenbegleitung gezielt Know-how für die Ausschreibungsbeteiligung am Airport vermittelt. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein schriftlich vorbereiteter Geschäftsplan für das Vorhaben am BBI.

Christian Wiesenhütter, Stellvertretender Geschäftsführer der IHK Berlin: "Mit einem Fokus auf einheimische Marken und Anbieter kann der Flughafen BBI vom Flair der Shopping-Metropole Berlin profitieren. Gleichzeitig kann nur ein unverwechselbarer Flughafen ein besonderes Aushängeschild für unseren Wirtschaftsstandort werden. Dazu muss der regionale Ansatz aber konsequent durch die gesamte Vermietungsphase verfolgt werden. Der zusätzliche Aufwand wird sich sicher lohnen. Um die Erfolgsaussichten unserer Mitglieder zu erhöhen, bieten wir ihnen eine intensive Beratung zu Businessplänen durch unsere hauptamtlichen Handels- und Gastronomieexperten an. Zusätzlich steht in unserem Auftrag für Fragen zum Präqualifikationsverfahren die Unternehmensberatung Kühn zur Verfügung. Heute haben wir dazu eine spezielle Internetseite der IHK Berlin mit dem Titel „Shopping und Gastronomie auf dem BBI: Information und Beratung“ freigeschaltet. Unter www.ihk berlin24.de finden Sie alle aktuellen Informationen und Ansprechpartner."

Das Non-Aviation-Segment gewinnt derzeit an den Flughäfen immer mehr an Bedeutung. Auf den derzeitigen Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel wurden die Verkaufsflächen in den vergangenen drei Jahren verdoppelt. Den Fluggästen in Berlin stehen in Schönefeld mittlerweile 36 Restaurants und Shops zur Verfügung, in Tegel sogar 63. Der Non-Aviation-Anteil am Gesamtergebnis der Berliner Flughäfen stieg von knapp 20 Prozent im Jahr 2000 auf 33 Prozent im Jahr 2007. Bis 2012 wollen die Berliner Flughäfen diesen Anteil auf 46 Prozent steigern.

Details zum Ausschreibungsverfahren

Die Berliner Flughäfen werden bis Mitte des Jahres 2010 über die Erstvermietung der Non Aviation Flächen auf dem BBI entscheiden. Für alle Flächen wird ein dreistufiger Vermietungsprozess angesetzt:
  • Präqualifikation Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit eine Bewerbung einzureichen
  • Angebotseinholung Es werden einzelne Flächen ausgeschrieben. Die Bewerber aus der ersten Stufe sind aufgefordert ein verbindliches Angebot abzugeben.
  • Verhandlung Der Flughafen tritt mit den besten Anbietern in ein Verhandlungsverfahren und führt Gespräche zu Inhalten der Bewerbungsunterlagen. Ziel ist eine konzeptionell und wirtschaftlich optimale Vermietung.

Die Vermietungsverfahren laufen vom ersten Quartal 2009 bis zum zweiten Quartal 2010 und sind nach einzelnen Branchen unterteilt: Das Verfahren für Duty-free und Duty-paid läuft vom ersten bis zum dritten Quartal 2009. Die Vermietung der Gastronomieflächen findet vom zweiten bis zum vierten Quartal 2009 statt. Einzelhandel, Service, Reisebüros und Finanzdienstleister folgen vom dritten Quartal 2009 bis zum zweiten Quartal 2010. Das Verfahren für die Autovermieter läuft bereits und endet mit dem zweiten Quartal 2009.

Für die Vermietung der Flächen wurde eigens ein Projektbüro eingerichtet, das seit Februar 2009 den Vermietungsprozess durchführt. Das Projektbüro nimmt alle Anfragen von Interessenten entgegen. Die Berliner Flughäfen haben die Managementberatung A.T. Kearney mit der Durchführung des Verfahrens beauftragt. Die Entscheidung über den Abschluss der Mietverträge liegt allein bei den Berliner Flughäfen.

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