Der BBI erhält sein Gesicht

04.09.2009
Rohbau Terminal schreitet voran / Beginn Stahlbau Terminaldach / Arbeiten am Pier Nord, Pier Süd, den Vorfeldern und der neuen Start- und Landebahn im Zeitplan
Nach drei Jahren Bauzeit ist die Baustelle für den neuen Hauptstadt-Airport BBI nicht mehr wiederzuerkennen. Da, wo bis vor kurzem nur für Planer und Architekten ein Flughafen erkennbar war, wächst jetzt für jeden sichtbar das Terminal aus dem Boden. Ende August wurde mit der Stahlkonstruktion des Terminal-Hallendaches begonnen, der Rohbau des Pier Nord ist bereits fertiggestellt und auch die Arbeiten am Pier Süd sowie an den Vorfeldern, Rollbahnsystemen und der neuen Start- und Landebahn gehen zügig voran.

Manfred Körtgen, Geschäftsführer Technik/BBI der Berliner Flughäfen: „„Nach drei Jahren intensiver Bautätigkeit ist ein Großteil der Arbeiten am neuen BBI schon geschafft. Alle wesentlichen flughafentechnischen Einrichtungen liegen im Zeitplan. Im Fokus steht zurzeit das Terminal mit seinen beiden Piers. Die Stahlbauarbeiten an der Dachkonstruktion des Terminals sind im vollen Gange und werden Anfang nächsten Jahres beendet sein. Dann können wir im Frühjahr Richtfest feiern.“

Vor knapp einem Jahr, im Juli 2008, fiel der Startschuss für die Bauarbeiten am BBI-Terminal – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum BBI. Seitdem ist viel passiert: Die Rohbauarbeiten am 715 Meter langen Mainpier schreiten sichtbar voran. Der Rohbau des zukünftigen Low-Cost Piers, Pier Nord, ist bereits fertiggestellt, die Arbeiten am Pier Süd liegen im Zeitplan. Bis zu 900 Bauarbeiter und über 30 Hochbaukräne waren in den letzten Monaten auf der Terminalbaustelle im Einsatz. Insgesamt wurden bis jetzt 150.000 Kubikmeter Beton und 28.000 Tonnen Stahl verbaut. Außerdem wurden über 800 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,20 Meter und einer Länge von bis zu 23 Meter in den Boden eingebracht. Diese sind vor allem im Zusammenhang mit der Erdwärmenutzung wichtig, die wesentliche Grundlage des Energiekonzeptes für das Terminal ist: 326 Bohrpfähle sind speziell für die geothermische Nutzung vorgesehen.

Ende August konnten die Betonarbeiten in der Haupthalle des Terminals größtenteils abgeschlossen und mit den Arbeiten an der Stahlkonstruktion des Terminaldaches und der aus Stahl und Glas gefertigten Fassade begonnen werden. Logistische Schwerstarbeit. Denn – die zwei Raupenkräne, die zurzeit auf der Westseite des Terminals die ersten Stahlbauteile einheben, sind so groß, dass 60 LKWs für den Aufbau eines einzelnen Raupenkrans notwendig waren. Nach und nach werden die einzelnen Stahlbauteile jetzt auf dem Terminal montiert. Das Gesamtgewicht der Stahlbauteile, die für das zukünftige Terminaldach notwendig sind, liegt bei rund 10.000 Tonnen, das schwerste Einzelteil wiegt 123 Tonnen.

Aber nicht nur das Terminal, Herzstück des BBI, ist mittlerweile deutlich zu erkennen – auch die Betonarbeiten an den Vorfeldern, Rollbahnsystemen und der neuen südlichen Start- und Landebahn sind in vollem Gange. Insgesamt über 1,3 Millionen Quadratmeter Betonfläche zeigen auf, wo in Zukunft Flugzeuge starten, landen und parken. Das Richtfest für das BBI-Terminal steht im Frühjahr 2010 an. Ab Mai 2011 wird der Airport in umfangreichen Probeläufen auf Herz und Nieren getestet. Der erste Flieger landet zum Beginn des Winterflugplans 2011/2012 am 30. Oktober 2011.

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