Hauptstadt-Airport BBI: Kunst am Bau

17.09.2010
Erste Künstlerinnen und Künstler stehen fest / Realisierung der Kunstwerke bis zur BBI-Eröffnung geplant
Die Auswahl der ersten Kunstwerke für den neuen Hauptstadt-Airport BBI ist erfolgt. Das Preisgericht, ein unabhängiges Expertengremium, hat drei Entwürfe für die Kunst am Bau prämiert. Diese sollen bis zur BBI-Eröffnung im Juni 2012 realisiert werden. Die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler erfolgte über Einladungs- sowie offene Wettbewerbe. Verbindendes Thema ist der Gegensatz Land-Luft.

Die ausgewählten Arbeiten:

- Einladungswettbewerb Check-in-Halle, Siegerentwurf Magic Carpet Ride von Pae White, USA - Einladungswettbewerb Fluggastbrücke, Siegerentwurf GADGET von Olaf Nicolai, Deutschland - Offener Wettbewerb Austritt Ankunft, Siegerentwurf Sternentalerhimmel von STOEBO, Deutschland

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Besonders gefreut hat mich, dass die Qualität der eingereichten Entwürfe in den erfolgreich abgeschlossenen Wettbewerben sehr hoch war. Die Kunst am Bau für den neuen Willy-Brandt-Flughafen wird die Kreativität Berlins bestens widerspiegeln.“

Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg: „Das Konzept für die Kunst am Bau setzt sich mit dem Thema Grenzen überwinden auseinander. Genau dazu wird der neue Flughafen Berlin Brandenburg jeden Tag beitragen. Kunst als besondere Form der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und als Spiel mit dem Möglichen kann Reisende zu einem kurzen „Halt“ einladen, zu einer Reflexion der eigenen Realität. Ich wünsche den Künstlern und ihren Kunstwerke, dass die Besucher und die Reisenden diese Chance nutzen.“

Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium: „Kunst am Bau hat beim Bund eine lange Tradition. Am Flughafen Berlin Brandenburg sticht besonders der Leitfaden heraus, der eine direkte Auseinandersetzung der Künstler mit den Örtlichkeiten erfordert. So wird die Kunst Einfluss nehmen, wie die Reisenden den Flughafen erleben.“

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen: „Ich freue mich sehr, dass es dem Preisgericht gelungen ist, so überzeugende Entwürfe auszuwählen. Der neue Hauptstadtflughafen wird auch im Bereich Kunst am Bau Maßstäbe setzen. Ich bin sehr gespannt auf die realisierten Kunstwerke.“

Dr. Manfred Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/BBI der Berliner Flughäfen: „Die Wettbewerbe haben das sehr große nationale und internationale Interesse am BBI gezeigt. Die Umsetzung der Entwürfe wird ab sofort geplant, mit dem Ziel die Kunstwerke pünktlich zur BBI-Eröffnung fertigzustellen.“

Prof. Dr. Stephan Berg, Direktor Kunstmuseum Bonn (Stellv. Preisgerichtsvorsitzender): „Dem Preisgericht ging es wesentlich darum künstlerische Arbeiten zu finden, die den Charakter des Flughafens als Ort der internationalen Begegnung, Kommunikation und Offenheit visuell unterstreichen. Die drei zur Realisierung empfohlenen Arbeiten verwirklichen diesen Anspruch auf hohem Qualitätsniveau und verweisen gleichzeitig auf das Profil Berlins als weltweit beachtete Kunstmetropole.“

Als nächstes werden für drei weitere Orte, die Plaza in der Airport City, den Ausgang aus dem Sicherheitsbereich sowie für einen virtuellen Ort, die Künstler ausgewählt. Dazu wird ein Expertengremium gebildet. Ziel ist es, auch diese Kunstwerke bis zur BBI-Eröffnung zu realisieren.

Basis für Ausschreibung und Umsetzung der Kunstwerke ist ein Kunstkonzept, das vom Koordinator für Kunst am Bau beim BBI, der „Realace GmbH“, entwickelt wurde. Auftraggeber sind die Berliner Flughäfen, die das Projekt mit intensiver Unterstützung und Beteiligung der Gesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bundesrepublik steuern.

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