Über 16.000 Anträge fristgerecht eingereicht

30.06.2011
Knapp zwei Drittel der Flughafenanwohner wollen Schallschutz bis zur Flughafeneröffnung / Gesamtvolumen des Schallschutzprogramms
In knapp einem Jahr wird der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Betrieb genommen: Ab 3. Juni 2012 wird der gesamte Flugverkehr der Hauptstadtregion auf dem BER konzentriert, über 200.000 Menschen in der Region werden durch die Schließung des innerstädtischen Flughafens Tegel dauerhaft vom Fluglärm entlastet. Die Anwohner rund um den neuen Flughafen Berlin Brandenburg werden durch ein umfangreiches Schallschutzprogramm geschützt. Mehr als 16.000 Eigentümer haben nun rechtzeitig zur Jahresfrist – ein Jahr vor Eröffnung des neuen Flughafens – einen formlosen Antrag auf Schallschutz eingereicht. Sie haben damit die Voraussetzung geschaffen, dass die Schallschutzmaßnahmen in ihrer Wohnung/ihrem Haus bis zur BER-Inbetriebnahme umgesetzt werden können. Für die übrigen 9.500 der insgesamt 25.500 Anwohner, die Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen haben, gilt weiterhin: Bis fünf Jahre nach BER-Eröffnung können Schallschutzanträge gestellt werden, also bis Juni 2017.

9.500 Flughafenanwohner können bereits mit dem Einbau beginnen

Das Verfahren für den individuellen Schallschutz ist transparent und einfach in sechs Schritten geregelt:

1. Antragstellung

2. Schalltechnische Objektbeurteilung (STOB)

3. Kostenerstattungsvereinbarung (KEV)

4. Beauftragung der Baufirma

5. Abnahme der Baumaßnahme und Mittelverwendungsprüfung

6. Bezahlung/Erstattung der Rechnung

Das Verfahren dauert etwa ein Jahr. Eigentümern, die bereits eine Kostenerstattungsvereinbarung erhalten haben – bislang rund 9.500 –, empfehlen die Berliner Flughäfen, nach der Unterzeichnung noch in diesem Sommer den baulichen Schallschutz zu beauftragen.

Mit den 9.500 erstellten und versendeten KEV haben die Berliner Flughäfen baulichen Schallschutz für die Anwohner mit einem Umfang von mehr als 40 Millionen Euro zugesagt. Klar ist: Sollten sich künftig Änderungen am Anspruch auf Schallschutz – beispielsweise durch Festlegung der Flugrouten – ergeben, wird dies natürlich auch nachträglich berücksichtigt.

Mitwirkungspflicht der Eigentümer

Bei der Umsetzung des Schallschutzprogramms kommt es gleich mehrfach auf die Mitwirkung der Eigentümer an: Die Eigentümer müssen zunächst einen formlosen Antrag auf Schallschutz einreichen und anschließend den Berliner Flughäfen die notwendigen Unterlagen (u.a. Eigentumsnachweis, Baugenehmigung) zur Verfügung stellen. Bei der Erstellung der Schalltechnischen Objektbeurteilung durch ein Ingenieurbüro sollten die Eigentümer vor Ort die Experten auf bauliche Besonderheiten der Wohnung bzw. des Hauses hinweisen. Auch die Beauftragung der bauausführenden Unternehmen liegt in den Händen der Anwohner.

Hintergrund:

Ausführliche Informationen, häufig gestellte Fragen sowie einen formlosen Antrag zum Schallschutzprogramm finden Anwohner in der Schallschutzbroschüre: http://www.berlin-airport.de/DE/Presse/BilderDownloadOrdner/SchallschutzbroschuerePDF.pdf

Durch die Schließung der innerstädtischen Flughäfen und die Konzentration des Luftverkehrs auf den neuen Airport BER kommt es zu einer massiven Lärmentlastung der Region: Im Jahr 2004 waren bei einem Fluggastaufkommen von 15 Millionen Passagieren tagsüber 225.800 Menschen in unserer Region von einem Dauerschallpegel von 55 dB(A) betroffen. Im Jahr 2023 werden es bei doppelt so vielen Passagieren lediglich 59.600 sein (Quelle: Landesentwicklungsplan Flughafenstandortentwicklung, 2006).

9.500 Flughafenanwohner können bereits mit dem Einbau beginnen

Das Verfahren für den individuellen Schallschutz ist transparent und einfach in sechs Schritten geregelt:
  1. Antragstellung
  2. Schalltechnische Objektbeurteilung (STOB)
  3. Kostenerstattungsvereinbarung (KEV)
  4. Beauftragung der Baufirma
  5. Abnahme der Baumaßnahme und Mittelverwendungsprüfung
  6. Bezahlung/Erstattung der Rechnung

Das Verfahren dauert etwa ein Jahr. Eigentümern, die bereits eine Kostenerstattungsvereinbarung erhalten haben – bislang rund 9.500 –, empfehlen die Berliner Flughäfen, nach der Unterzeichnung noch in diesem Sommer den baulichen Schallschutz zu beauftragen.

Mit den 9.500 erstellten und versendeten KEV haben die Berliner Flughäfen baulichen Schallschutz für die Anwohner mit einem Umfang von mehr als 40 Millionen Euro zugesagt. Klar ist: Sollten sich künftig Änderungen am Anspruch auf Schallschutz – beispielsweise durch Festlegung der Flugrouten – ergeben, wird dies natürlich auch nachträglich berücksichtigt.

 

 

Mitwirkungspflicht der Eigentümer

Bei der Umsetzung des Schallschutzprogramms kommt es gleich mehrfach auf die Mitwirkung der Eigentümer an: Die Eigentümer müssen zunächst einen formlosen Antrag auf Schallschutz einreichen und anschließend den Berliner Flughäfen die notwendigen Unterlagen (u.a. Eigentumsnachweis, Baugenehmigung) zur Verfügung stellen. Bei der Erstellung der Schalltechnischen Objektbeurteilung durch ein Ingenieurbüro sollten die Eigentümer vor Ort die Experten auf bauliche Besonderheiten der Wohnung bzw. des Hauses hinweisen. Auch die Beauftragung der bauausführenden Unternehmen liegt in den Händen der Anwohner.

 

 

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Pressesprecher Lars Wagner

Lars Wagner Leiter Pressestelle / Pressesprecher
Flughafen Berlin Brandenburg

+49 30 6091-70100 +49 30 6091-70070

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