17 jugendliche Helfer im Internationalen Workcamp

19.07.2011
Jugendliche aus zehn Nationen engagieren sich als „Zülow-Pfleger“ / Aktion bereits im siebten Jahr in Folge / Maßnahme im Naturraum von Rangsdorf / Förderung des Workcamps durch die Berliner Flughäfen 
Bereits zum siebten Mal findet das Internationale Workcamp im Natur- und Landschaftsraum Rangsdorf statt. Seit heute nehmen 17 Teilnehmer im Alter von 17 bis 25 Jahren aus Armenien, China, Deutschland, Finnland, Italien, Spanien, Südkorea, Weißrussland, der Türkei und der Ukraine an dem Workcamp am Rande der Zülowniederung teil. Gemeinsam engagieren sie sich in den kommenden drei Wochen als freiwillige Helfer im Natur- und Landschaftsraum von Rangsdorf.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Arbeiten zur Pflege und Entwicklung des Wanderwegenetzes von Rangsdorf steht die Errichtung einer hölzernen, begehbaren Plattform am Südostufer des Rangsdorfer Sees. Weiterhin werden auf einem über einen Kilometer langen Wegabschnitt zwischen Klein-Venedig und dem Zülowkanal Markierungszeichen für Wanderer angebracht. Außerdem ist vorgesehen, ein unterirdisches Fledermausquartier herzurichten, Vogelnisthilfen aufzuhängen und Schautafeln mit Informationen über den See und die Zülowniederung anzubringen.

Der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. richtet gemeinsam mit dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) e.V. das Internationale Workcamp aus. Seit dem ersten Camp in Rangsdorf im Jahr 2005 haben sich bereits 115 Jugendliche aus 28 Ländern für den Natur- und Landschaftsraum engagiert.

Die Berliner Flughäfen fördern im mittlerweile siebten Jahr die internationale Begegnung der „Zülow-Pfleger“. Im Rahmen des Workcamps besuchen die Teilnehmer auch die Baustelle für den künftigen Hauptstadtflughafen BER, um sich mit eigenen Augen ein Bild vom aktuellen Stand der Bauarbeiten machen zu können.

Für den Ausbau des Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt setzen sich die Berliner Flughäfen im Rahmen naturschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahmen langfristig für zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ein. Das größte Projekt stellt hierbei die Zülowniederung dar – eine rund 2.600 Hektar große Niederungs- und Kulturlandschaft zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Rangsdorf. Ziel ist es, die landwirtschaftlich geprägte, offene Niederungslandschaft aufzuwerten und die Landschaft abwechslungsreicher zu gestalten. Die Ausgleichsmaßnahmen sollen die Lebensbedingungen für Flora und Fauna verbessern und damit auch den Erlebniswert der Zülowniederung steigern. Die nachhaltigen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Bau des BER ziehen sich wie ein Band rund um den Airport. Andernorts werden beispielsweise für jeden gefällten Baum neue Bäume gepflanzt, für jede versiegelte Fläche wird ein Ausgleich geschaffen.

Das Workcamp dauert noch bis zum 7. August. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Jugendlichen vor Ort zu besuchen und mit ihnen über ihren Landschaftspflege-Einsatz zu sprechen. Eine Einladung für die Abschlussveranstaltung, auf der das Ergebnis der Arbeiten vorgestellt wird, wird noch gesondert versendet.

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