Engagement am Rangsdorfer See: Abschlusspräsentation der „Zülow-Pfleger“

04.08.2011
Teilnehmer des 7. Internationalen Workcamps stellen ihre Arbeiten vor / Bau einer hölzernen Plattform am Rangsdorfer See / Aktion im Bereich der Kompensationsmaßnahmen des Flughafen Berlin Brandenburg
Die größte Herausforderung während des diesjährigen Workcamps war das Wetter: Zahlreiche Male mussten die jugendlichen Teilnehmer ihre Arbeit im Freien wegen des starken Regens unterbrechen. Nichtsdestotrotz wurde ein Großteil der geplanten Projekte im Naturraum Rangsdorf während des dreiwöchigen Einsatzes realisiert. Stolz stellten die Jugendlichen aus Armenien, China, Deutschland, Finnland, Italien, Spanien, Südkorea, Weißrussland, der Türkei und der Ukraine bei der Abschlusspräsentation heute die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.

Mit viel Geschick und unter vollem körperlichem Einsatz haben die „Zülow-Pfleger“ eine über zwölf Quadratmeter große hölzerne, begehbare Plattform am Südostufer des Rangsdorfer Sees gebaut, die sich hervorragend für Naturbeobachtungen anbietet. Weiterhin haben die jugendlichen Teilnehmer Unrat und Abfälle aus einem großen Waldstück entfernt und 500 Meter Wegstrecke wieder begehbar gemacht. Ein unterirdisches Überwinterungsquartier mit fünf Quartierhilfen bietet zukünftig Fledermäusen Unterschlupf. Neben dem Einsatz in der Zülowniederung kam auch der Freizeitspaß der Teilnehmer nicht zu kurz: Gemeinsame Ausflüge nach Berlin und Potsdam sowie ein Besuch der BER-Baustelle rundeten den Aufenthalt ab.

Die Begegnung von Jugendlichen aus aller Welt wird vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. organisiert und vor Ort koordiniert. Die Berliner Flughäfen fördern das Internationale Workcamp im mittlerweile siebten Jahr. Weitere langjährige Partner sind die Gemeinde und das Tourismusbüro Rangsdorf, die untere Naturschutzbehörde Teltow-Fläming sowie die Oberförsterei Ludwigsfelde.

Die Berliner Flughäfen setzen sich dafür ein, dass die Eingriffe in Natur und Landschaft für den Bau des Flughafen Berlin Brandenburg an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden. Das größte Projekt im Rahmen dieser Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ist die Zülowniederung zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Groß Machnow/Rangsdorf. Ziel ist es, die rund 2.600 Hektar große Niederungs- und Kulturlandschaft aufzuwerten, optimale Bedingungen für Flora und Fauna herzustellen und damit den Erholungswert des Gebietes für die Anwohner zu steigern.

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