Stegbrücke und Eulenkasten: Abschlusspräsentation der „Zülow-Pfleger“

26.07.2012
Jugendliche aus zehn Nationen engagieren sich im Naturraum von Rangsdorf / Förderung des Workcamps durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Ein rund zwei Kilometer langer Rundweg durch den Gutspark Groß Machnow, eine neue Stegbrücke, die Beschilderung von seltenen Baumriesen und selbstgebaute Vogelkästen zeigen: Hier wurde fleißig gearbeitet. Insgesamt rund 980 Arbeitsstunden haben 17 Jugendliche aus zehn Nationen als freiwillige Helfer am Rande der Zülowniederung geleistet. Bereits zum achten Mal fand das Internationale Workcamp in den vergangenen drei Wochen im Landschaftsraum Rangsdorf statt.

Entstanden ist dort durch den Einsatz der „Zülow-Pfleger“ in diesem Jahr eine neue rund zwei Kilometer lange Rundwegvariante durch den Ort Groß Machnow und den Gutspark. Mittelpunkt der Arbeit war die Wiederherstellung einer alten Allee vom Gutspark Groß Machnow in die umliegenden Wiesen. Am Rand des Gutspark wurde eine sieben Meter lange und zwei Meter breite Stegbrücke aus heimischen Hölzern über den Gutsgraben gebaut und der daran anschließende Wirtschaftsweg als Spazierpfad hergestellt. Dieser musste von den Jugendlichen von allerlei umgestürzten und abgestorbenen Bäumen und Baumteilen befreit werden. Im Gutspark Groß Machnow wurden elf besonders schöne oder seltene Baumriesen mit selbstgestalteten Schildern markiert, am Zugang zum Park findet sich nun ein Eingangsschild. Zusätzlich sind jetzt ein großer Eulenkasten sowie mehrere selbstgebaute Vogelkästen am Weg zu finden.

Neben der Arbeit im Freien kam natürlich auch der Freizeitspaß nicht zu kurz: Auf dem Programm standen ein Besuch des BER, eine Führung im Deutschen Bundestag, eine Kiez-Tour durch Friedrichshain sowie ein Ausflug nach Potsdam.

Die Begegnung von Jugendlichen aus aller Welt wird vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. und von dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) e.V. organisiert und vor Ort koordiniert. Seit dem ersten Camp in Rangsdorf im Jahr 2005 haben sich bereits 130 Jugendliche aus 30 Ländern engagiert. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH fördert das Internationale Workcamp bereits zum achten Mal. Unterstützt wurde das Internationale Workcamp außerdem vom Bauhof Rangsdorf und dem Tourismusbüro Rangsdorf.

Für den Ausbau des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt setzt sich die Flughafengesellschaft im Rahmen naturschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahmen langfristig für zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ein. Das größte Projekt stellt hierbei die Zülowniederung dar – eine rund 2.600 Hektar große Niederungs- und Kulturlandschaft zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Rangsdorf. Ziel ist es, die landwirtschaftlich geprägte, offene Niederungslandschaft aufzuwerten und die Landschaft abwechslungsreicher zu gestalten. Die Ausgleichsmaßnahmen sollen die Lebensbedingungen für Flora und Fauna verbessern und damit auch den Erlebniswert der Zülowniederung steigern.

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