Zur aktuellen Berichterstattung im STERN

14.08.2012
Der STERN berichtet in seiner Ausgabe am Donnerstag unter dem Titel „Islamist kontrollierte Zugang zur Flughafenbaustelle“, dass „Auf dem Gelände des künftigen Berliner Großflughafens BER […] illegale Beschäftigte ausgerechnet mit der Aufgabe der Zugangskontrolle“ betraut waren.

Dazu erklärt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB):

Am Abend des 02.08.2012 fand eine gemeinsame Kontrolle von Zoll und Landeskriminalamt (LKA) statt. Diese Kontrolle richtete sich – wie zahlreiche Kontrollen in den zurückliegenden Jahren zuvor – gegen Schwarzarbeit. Die Kontrolle fand außerhalb des Baustellengeländes (und damit außerhalb des zukünftigen BER-Luftsicherheitsbereiches) und außerhalb des Luftsicherheitsbereiches des bestehenden Flughafens Schönefeld statt.

Im Rahmen der Kontrolle wurden illegal beschäftigte Personen aufgegriffen, die für ein Nach-Nachunternehmen der Firma SECURITAS mit Objektschutz-Aufgaben im öffentlich zugänglichen Bereich an den Baustellencontainern betraut waren. Die betreffenden Personen waren nicht auf der zugangsgesicherten Baustelle selbst (und damit im zukünftigen BER-Luftsicherheitsbereich) und nicht auf dem Flughafen Schönefeld eingesetzt. Sie hatten auch weder eine Zutrittsberechtigung zur Baustelle noch einen Flughafensicherheitsausweis.

Trotzdem hat die Flughafengesellschaft umgehend reagiert. Im Ergebnis der Kontrolle am 02.08.2012 hat die Flughafengesellschaft bereits in der vergangenen Woche SECURITAS aufgefordert, unverzüglich eine vertiefte Sicherheitsüberprüfung für sämtliche Arbeitskräfte vorzunehmen, selbst wenn sie lediglich im öffentlichen, für jedermann zugänglichen Bereich eingesetzt werden. Bislang war für im öffentlichen Bereich Beschäftigte bereits die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses und die Einhaltung der Tariftreuevereinbarung für alle Mitarbeiter (auch Subunternehmer) vorgeschrieben.

Klare Aufgabenteilung und Anforderungen an die Sicherheitsdienstleister

SECURITAS führt im Auftrag der Flughafengesellschaft keine Zugangskontrolle für das Baustellengelände des neuen Flughafens Berlin Brandenburg durch. Diese Aufgabe nimmt die Firma KÖTTER wahr. Der Standort der Zoll-/LKA-Kontrolle am 02.08.2012 befand sich nicht auf dem Baustellengelände, sondern wurde an den Baustellencontainern (Baustellenverwaltung) durchgeführt. Dieser Standort war bis vor wenigen Wochen noch Teil des zugangsgesicherten Baustellengeländes. Mittlerweile liegt es im öffentlich zugänglichen Bereich. Aus diesem Grund wurde die Firma SECURITAS dort mit der Objektsicherung beauftragt. 

Personengenaue Erfassung durch Zugangskontrollsystem

Darüber hinaus handelt es sich beim Gelände des neuen Flughafens Berlin Brandenburg explizit noch nicht um einen Luftsicherheitsbereich. Vielmehr hat die Flughafengesellschaft mit Baubeginn des BER die Eingrenzung eines Baustellenbereiches veranlasst. Dieser ermöglicht eine personengenaue Erfassung auf der Baustelle. Dies geht weit über die Regelungen für die meisten Baustellen in Deutschland hinaus. Nach Abschluss der Bauarbeiten und vor Inbetriebnahme des Flughafens wird der gesamte künftige Luftsicherheitsbereich einem umfassenden Screening unterzogen. 
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