Zehn Jahre Zülow-Workcamp

14.08.2014

Jugendliche aus zehn Nationen waren im Gutspark Groß Machnow im Einsatz

Stolzes Jubiläum für ehrenamtliches Engagement im Naturraum von Rangsdorf / Förderung des Workcamps durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Sie kommen aus Thailand, Argentinien oder Armenien und haben im Jubiläumsjahr erheblich dazu beigetragen, dass der Gutspark Groß Machnow denkmalgerecht wieder hergerichtet wird. Bereits zum zehnten Mal haben sich 17 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren drei Wochen lang als freiwillige Helfer im Natur- und Landschaftsraum Zülowniederung engagiert. Heute haben sie die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert.

Mit vollem Einsatz von Hand- und Muskelkraft befreiten die „Zülow-Pfleger“ rund 120 Meter Wegstrecke von über 35 Tonnen Asphalt und Beton. Schubkarre um Schubkarre ließen sie an dieser Stelle einen denkmalgerechten, naturnahen Parkweg aus Kies und Sand neu entstehen. Außerdem wurde ein Wiesenstück als artenreiche Feuchtwiese reaktiviert. Beiderseits des neuen Wegs wurden außerdem Gehölze, darunter über 150jährige Eichen und Linden, gepflegt und mehrere Kubikmeter Unrat eingesammelt.

Die Begegnung von Jugendlichen aus aller Welt wird einmal im Jahr in Kooperation mit dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) e.V. organisiert und vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. vor Ort koordiniert. Das Camp mit Arbeitseinsatz dient der Völkerverständigung und dem kulturellen Austausch.

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH fördert das Zülow-Camp im mittlerweile zehnten Jahr. Seit 2005 haben sich bereits 163 Jugendliche aus 33 Nationen für den Natur- und Landschaftsraum zwischen Rangsdorf, Mittenwalde und Dabendorf engagiert. Weitere langjährige Partner sind die Ge-meinde und das Tourismusbüro Rangsdorf, die untere Naturschutz- sowie Denkmalbehörde Teltow-Fläming und die Oberförsterei Wünsdorf.

Für den Ausbau des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt setzt sich die Flughafengesellschaft im Rahmen naturschutzrechtlicher Vorgaben langfristig für zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ein. Das größte Projekt stellt hierbei die Zülowniederung dar.

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