Meilenstein erreicht: Sanierung der Hauptverkabelung abgeschlossen

04.06.2015

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat einen weiteren übergeordneten Meilenstein bei den Restarbeiten für den Flughafen BER erreicht: Heute konnte die Sanierung der Hauptverkabelung abgeschlossen werden.

„Die Sanierung der Hauptverkabelung ist ein wichtiger Meilenstein bei der Realisierung des Flughafens“, sagte Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Wir haben noch viel zu tun. Die BER-Bauarbeiten sind kein Selbstläufer. Insgesamt steht unser Plan aber, den BER im 2. Halbjahr 2017 zu eröffnen.“

Die Hauptverkabelung befindet sich in den so genannten Medienkanälen unter dem BER-Terminal. Hier sind alle Hauptzuleitungskabel der Allgemeinstromversorgung, der Sicherheitsstromversorgung sowie der Schwachstromverkabelungen auf Kabeltragsystemen untergebracht. Darüber hinaus sind in den Medienkanälen die Hauptleitungen der Haustechnik für die Wärme-, Kälte- und Wasserversorgung verlegt. Die Elektrotechnik-Medienkanäle auf der Nord- und Südseite sind zusammengenommen rund 600 Meter lang. Die Kanäle für die Haustechnik haben eine Länge von insgesamt rund 400 Metern.

Die Hauptverkabelung im Fluggastterminal war unter anderem aufgrund erheblicher Leistungserweiterungen der Stromversorgung, unzulässiger Kabelhäufungen (Überbelegung von Trassen), partiell handwerklich mangelhafter Verlegung sowie kritischer Wärmeentwicklung nicht genehmigungsfähig. Nach Berechnungen und Prüfung durch Sachverständige konnte eine teure und zeitintensive Verlegung von Stromschienen vermieden werden.

Während der Bauarbeiten wurden rund 2.500 Meter Kabeltragsysteme in Form von Kabeltrassen und Steigern ertüchtigt. Zudem wurden rund 35 Kilometer Hauptkabel zurückgezogen und neu geordnet auf Kabeltrassen verlegt. In den beiden Haustechnikkanälen im Mainpier Nord und Süd mussten darüber hinaus umfangreiche Promat- und Blechkanäle zurückgebaut bzw. umgebaut werden. Weiterhin wurden Teile der Sprühflutanlage und Sprinklerhauptleitung umverlegt. Ebenso wurden Heizungsrohre auf einer Länge von insgesamt 100 Meter isoliert, die zuvor Wärme auf die parallel verlaufenden Elektrotechnikkanäle abgestrahlt hatten und Hauptursache für die erhöhte Wärmeentwicklung in den beiden Elektrokanälen waren.

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