12. Internationales Workcamp
Jugendliche packen im Gutspark an

08.08.2016

Mit einer Radtour durch Rangsdorf lernen heute die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 12. Internationalen Workcamps ihre Gastgeber und den Ort kennen. Die Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren aus Aserbaidschan, Griechenland, Italien, Litauen, Kasachstan, Spanien, der Türkei und der Ukraine sowie aus Deutschland werden in den nächsten drei Wochen im „Gutspark Groß Machnow“ freiwillig Pflege-, Denkmal- und Naturschutzarbeiten leisten. Organisiert vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. hat das Internationale Workcamp es sich seit 2005 zur Aufgabe gemacht, Jugendliche aus aller Welt für die Pflege und Entwicklung des Natur- und Landschaftsraums Rangsdorf zu begeistern.

Das Workcamp dient dem sorgsamen Umgang mit der als Gartendenkmal geschützten Parkanlage „Gutspark Groß Machnow“. Hier wird von den Freiwilligen der Rückbau asphaltierter Parkwege ausgeführt, um an gleicher Stelle einen gartendenkmalgerechten und naturnahen Weg neu entstehen zu lassen. Auch die ausgedehnten Wiesen im Park werden gepflegt sowie unter fachlicher Anleitung in geschützten Biotopen Naturschutzmaßnahmen vorgenommen.

Erstmals ausgerichtet wurde das Internationale Workcamp im Jahr 2005. Veranstalter sind der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e. V. und der Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Mit den diesjährigen Teilnehmern haben sich seit Gründung des Workcamps bereits 194 Jugendliche aus 36 Nationen um den Natur- und Landschaftsraum Rangsdorf verdient gemacht. Neben der Arbeit in der Natur stehen natürlich Teamwork und das Miteinander verschiedenster Kulturen im Fokus des Workcamps: Die Jugendlichen aus aller Welt rücken unkompliziert zusammen, packen als Team gemeinsam an und beklagen sich in allen Sprachen über Schweiß, Mückenstiche und Blasen an den Händen.

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH fördert das Internationale Workcamp bereits im zwölften Jahr. Im Zuge der Errichtung des Flughafens Berlin Brandenburg setzt sich die Flughafengesellschaft langfristig für zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ein. Ziel der naturschutzrechtlichen Kompensationsmaßnahmen ist es, das natürliche Gleichgewicht im Lebensraum rund um den BER aufrecht zu erhalten. Das umfangreichste dieser Projekte ist die Aufwertung der Zülowniederung. Dabei handelt es sich um eine ehemals landwirtschaftlich genutzte Niederungs- und Kulturlandschaft zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Rangsdorf mit einer Größe von etwa 2.600 Hektar.

Das Workcamp findet bis zum 28. August statt. Medienvertreter sind eingeladen, die Jugendlichen vor Ort zu besuchen und mit ihnen über ihren Landschaftspflege-Einsatz zu sprechen. Anmeldungen der Besuche bitte direkt über den Kontakt des LPV Mittelbrandenburg e.V. Eine Einladung für die Abschlussveranstaltung wird noch gesondert versendet.

Pressekontakt LPV Mittelbrandenburg e.V.


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