Große Notfallübung am Flughafen Berlin Brandenburg – CRASH BER 2012

Berlin, 07.03.2012
Große Notfallübung am Flughafen Berlin Brandenburg – CRASH BER 2012
Mit rund 700 Beteiligten fand am Samstag, den 3. März 2012, im Rahmen des Probebetriebs am neuen Flughafen Berlin Brandenburg die große Notfallübung „CRASH BER 2012“ statt. Vor der Eröffnung des Flughafens am 3. Juni 2012 wurde damit das Zusammenwirken aller Einsatzkräfte bei solch einem Schadensereignis geübt.

Die angenommene Lage und der Übungsverlauf

Ein Airbus A320 schlägt bei schlechten Wetterbedingungen bei der Landung am BER hart auf der Südbahn des Flughafens auf und gerät in Brand. Ein Fluglotse der Deutschen Flugsicherung (DFS) alarmiert vom Tower die Flughafenfeuerwehr. Die Leitstelle der Flughafenfeuerwehr informiert daraufhin alle weiteren Leitstellen entsprechend des Flugplatz-Notfallplans des Flughafens Berlin Brandenburg. Die Flughafenfeuerwehr rückt aus und beginnt mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung am Flugzeug. Die alarmierten Feuerwehren und Rettungsdienste des Landkreises treffen an den vereinbarten Sammel- und Lotsenpunkten ein und unterstützen die Maßnahmen der Flughafenfeuerwehr bei der Menschenrettung. Wie im Ernstfall unterstützt die Notfall-Einsatzzentrale in der neuen Feuerwache West des Flughafens Berlin Brandenburg die Einsatzleitung vor Ort. Diese ist durch je einen Vertreter der beteiligten Dienste besetzt – dies ermöglicht kurze und präzise organisatorische Abstimmungen der weiteren Flughafenprozesse.

Fazit

Noch vor Ort wurde ein erstes positives Fazit gezogen: Die Beteiligten waren zufrieden mit dem Verlauf, da – wie im Probebetrieb beabsichtigt – mögliche Schwachstellen beispielsweise in den Informationsketten und Rettungsabläufen bei der Notfallübung „Crash BER 2012“ identifiziert werden konnten. In den kommenden Wochen wird die Notfallübung nun detailliert ausgewertet. Vor Inbetriebnahme des neuen Flughafens Berlin Brandenburg werden im Rahmen des Probebetriebs noch zwei weitere Übungen stattfinden: Am 31. März kommt es zu einer Teilevakuierung des Terminals, am 19. April wird unter Leitung der Landespolizei der Einsatz bei einer Geiselnahme im Luftverkehr geübt.
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