Kein Tier als Urlaubssouvenir

10.04.2014
Kein Tier als Urlaubssouvenir

Schuhe aus Reptilienleder, Schlangenschnaps oder Elefantenfüße als Dekorationsartikel gehören nicht als Souvenir ins Reisegepäck. Darauf weist der Zoll hin, wenn mit Beginn der Osterferien wieder eine der Hauptreisezeiten des Jahres beginnt.

Auch am Flughafen gilt dem Artenschutz besondere Aufmerksamkeit. Jedes Jahr werden tausende, illegal eingeführte Urlaubsandenken, die aus bedrohten Tierarten gefertigt werden, vom Zoll beschlagnahmt. Schätzungen zufolge könnten 2030 bereits 20 Prozent aller auf der Roten Liste verzeichneten Lebewesen ausgestorben sein, woran auch exotische Urlaubssouvenirs eine Mitschuld haben.

Reisenden drohen Bußgelder in empfindlicher Höhe. In schweren Fällen kann es auch zu Haftstrafen kommen. Vorsicht ist ebenfalls bei ausländischen Medizinprodukten geboten: zum Beispiel traditionelle chinesische Artikel können Bestandteile von Tiger, Kobra, Bär, Nashorn oder Seepferdchen enthalten und sollten erst gar nicht gekauft werden. Erlaubte Mitbringsel sind unter anderem handwerkliche Erzeugnisse aus Ton, Textilien oder Keramik.

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