Neue Flüge in die Masuren: Mit Sprint Air das Land der tausend Seen entdecken

14.01.2016
Masuren

Seen, Flüsse, unendliche Wälder und sanfte Hügellandschaften laden im Land der über 3.000 Seen zu Kanutouren und Wanderungen ein. Die Region Masuren (poln. Mazury) ist mit das beliebteste und bekannteste Feriengebiet Polens.

Den Osten der Woiwodschaft bestimmt die Große Masurische Seenplatte. Diese wurde schon während der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren geformt. Mehr als 2.700 der Seen sind größer als ein Quadratkilometer, die meisten verbunden durch mehr als 200 km Wasserwege. Hier kommen alle Wassersportbegeisterten auf ihre Kosten: Segler, Kajaksportler, aber auch Angler.

Das westlich der Großen Masurischen Seen gelegene Krutyń (Krutinnen) ist das Zentrum des Kajaksports in der urwüchsigen Landschaft des Krutyniatals.

Giżycko (Lötzen) ist die Sommerhauptstadt Masurens und eines der wichtigsten Segelzentren der Region. Ein weiteres bedeutendes Seglerzentrum ist Mikołajki (Nikolaiken), malerisch zwischen zwei Seen gelegen. Hier wurde zur Jahrtausendwende der Seglerhafen ausgebaut und eine neue Promenade am Ufer des Jezioro Śniardwy (Spirdlingsees) angelegt.

Wechselvolle Geschichte

Masuren

Die Region Masuren entspricht dem polnischen Teil des ehemaligen Ostpreußens. Sie hat über die Jahrhunderte eine sehr wechselvolle Geschichte, geprägt durch die Auseinandersetzungen zwischen dem Deutschen Orden, dem Königreich Polen und dem damaligen Herzogtum Preußen. Seit dem 18. Jahrhundert benennt man die Landschaft und die Gesamtheit ihrer zahlreichen Seen nach den evangelischen „Masuren“, die im 15. bis 18. Jahrhundert eingewandert waren. Die Region ist im Nordosten Polens gelegen und gehört heute zum Verwaltungsbezirk Ermland-Masuren (Woiwodschaft Warmińsko-Mazurskie).

Für historisch interessierte Urlauber gibt es viel zu entdecken:

In Sztynort (Steinort), rund 20 km nördlich von Giżycko, entstand einer der größten Jachthäfen der Region. Hier befindet sich auf einer malerischen Halbinsel zwischen dem Jezioro Mamry und dem Jezioro Dargin der ehemalige Sitz der Familie von Lehndorff, ein von 1689-1695 errichtetes Barockschloss.

Knapp 15 km nördlich von Kętrzyn, befindet sich eines der schönsten und größten Schlösser in Masuren. Das Barockschloss der Familie von Dönhoff wurde 1716 fertiggestellt. Der Besitz ging nach dem Tod des letzten Dönhoff an die Familie Stolberg-Wernigerode, deren Familienwappen noch heute den Eingang schmückt.

Ryn (Rhein), ein Ferienort am gleichnamigen See, ist bekannt durch die gotische Ordensritterburg. Die vierflügelige Anlage entstand ab 1377 und diente zeitweilig als Gefängnis. Seit 2006 beherbergt sie ein luxuriöses Kongress- und Wellnesshotel.

An der Nordspitze des Jezioro Mamry (Mauersees, 105 qkm), liegt Węgorzewo (Angerburg). Im Museum für Volkskunst kann man hier das Leben der masurischen Landbevölkerung  erleben. Das Museumsdorf besitzt eine eigene Keramik- und Webwerkstatt, eine Kunstblumenmanufaktur und eine Schmiede – alles zum Anfassen und selbst Ausprobieren (Muzeum Kultury Ludowej, ul. Portowa 5).

Flughafen

Der neue Flughafen Olsztyn-Mazury ist auf dem ehemaligen Militärflughafen Szymany entstanden. Der moderne Verkehrsflughafen hat ein Terminal mit einer Nutzfläche von 6337 m² Nutzfläche. Die polnische Fluggesellschaft Sprint Air nimmt am 21. Januar 2016 eine neue Flugverbindung von Berlin in die polnische Urlaubsregion Masuren auf. Die Verbindung zum Flughafen Olsztyn Masuria steht zukünftig dreimal wöchentlich ab Berlin-Tegel im Flugplan. Auf der Strecke ist eine Maschine vom Typ Saab 340 mit 33 oder 34 Sitzen im Einsatz. Sprint Air war bislang als Charter- und Frachtanbieter im Inland für die polnische Airline LOT unterwegs. 

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