Santander – Elegantes Seebad in Nordspanien

03.08.2016

Stadt oder Strand? Oft muss man sich für eins davon im Urlaub entscheiden. Nicht jedoch in Santander. Die spanische Stadt liegt im Norden der Iberischen Halbinsel. Sie ist die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Kantabrien, die zwischen den spanischen Regionen Asturien und Baskenland liegt. Nordspanien assoziiert man nicht sofort mit langen, feinsandigen Badestränden. Doch genau diese finden Urlauber in und rund um Santander. Das Besondere daran: Die Strände sind fast immer fußläufig von der Innenstadt aus zu erreichen. Wer hier am Strand liegt, hat auf der Wasserseite die wunderschöne Bucht „Bahía de Santander“ und das gebirgige Hinterland („Peña Cabarga“) im Blick. Auf der Landseite sind die prachtvollen bunten Stadthäuser zu sehen. Kein Wunder, dass sich Besucher hier sehr schnell wohl fühlen.

Urlaub in Kantabrien: Feine Sandstrände, Naturparks und Gebirge

Feinsandige Strände auf der einen, hohe Gebirgszüge und pflanzenreiche Naturparks auf der anderen Seite – das zeichnet die Region Kantabrien aus. Wer im Urlaub landschaftliche Vielfalt und unberührte Natur sucht, wird in Kantabrien fündig. So kann man morgens eine Wanderung durch das bergige Hinterland (z.B. Naturpark „Saja-Besaya“) einplanen und anschließend den Nachmittag an einem der schönen Strände am kantabrischen Meer verbringen. Die Berge Kantabriens sind ein Paradies für Kletterfreunde, Wanderer und Naturliebhaber. Einzigartig ist der Naturpark „Picos de Europa“, ein über 2.000 Meter hohes Kalkstein-Gebirge, das mit der Seilbahn erreicht werden kann. Im Norden Kantabriens kann man auf einer Teilstrecke des Jakobweges entlang pilgern. Den sogenannten „Camino del Norte“ zeichnen eine abwechslungsreiche Landschaft sowie viele kleine Kapellen und Kirchen aus.

Santander: Ein echtes Strandparadies

Die Sommer angenehm warm, die Winter mild. Wer die Sonne liebt, wird hier nicht enttäuscht. Der nächste Strand ist in Santander nie weit. Die Strände sind sauber, sehr gut ausgestattet und vor allem nicht so überlaufen wie die Strände an der spanischen Mittelmeerküste oder an der Costa Brava. Das Wasser ist ruhig und meist gut gegen den rauen Atlantikwind geschützt. Sonnenbaden und Schwimmen kann man wunderbar an den Stadt-Stränden „Playa de los Peligros“, „Playa de la Magdalena“, „Playa de Bikinis“ und „Playa del Camello“. Bei guten Bedingungen füllt sich der Strand „El Sardinero“ schnell mit Surfern. Einmal Santander verlassen und auf Entdeckungstour gehen lohnt sich: Vor allem westlich der Stadt gibt es sie noch, die einsamen, romantischen Strände, teilweise versteckt und nur zu Fuß zu erreichen. Geheimtipp: Am „Playa de Oyambre“ geht es besonders ruhig zu.

Santander: Altstadt mit Charme

Santanders Altstadt liegt an steilen Hängen und ist geprägt von engen Straßen, kleinen Plätzen und bunten Häuserfassaden. Am besten man legt den Stadtplan beiseite und lässt sich einfach durch die Straßen treiben. So entdeckt man den besonderen Charme der nordspanischen Hafenstadt. Mit Einheimischen kommt man gut in einer der vielen Eckkneipen in Kontakt. Die Santanderinos sind sehr gastfreundlich und offen zu Fremden – was nicht zuletzt auf Santanders lange Tradition als Hafen und Seebad zurückzuführen ist. Lebendig wird es vor allem abends an der „Plaza Porticada“, dem Platz im Stadtzentrum mit vielen Bars, Cafés und Restaurants. Ganz in der Nähe befinden sich die gotische Kirche und die Kathedrale der Stadt („Catedral de Nuestra Señora de la Asunción“).

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Schlossbesuch: Halbinsel „La Magdalena“

Ein weiterer schöner Spaziergang führt entlang der Bucht von Santander zur Halbinsel „La Magdalena“. Dort steht ein dem Londoner Buckingham Palace ähnliches Schloss, das einst der spanischen Königsfamilie als Sommerresidenz diente. Heute ist es eine Sommeruniversität mit wunderschönem Park und kleinem Zoo. Ein Besuch lohnt allein schon wegen der tollen Aussicht auf die Stadt und den Atlantik. Man kann eine einstündige geführte Tour durch das Schloss mitmachen oder das prachtvolle Gebäude einfach nur von außen bestaunen.

Stadterkundung per Boot & Höhlen von Altamira

In einer Hafenstadt wie Santander sollte man sich nicht nur ins Wasser, sondern auch auf das Meer begeben. Vom „Paseo de la Pereda“ fährt eine öffentliche Fähre über die „Bahía de Santander“ nach Pedreña, Somo und zum Strand „Playa del Puntal“. Vom Boot aus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und Santanders wunderschöne grüne Umgebung, die von Stränden, Bergen und kleinen Dörfern geprägt ist. Ein weiteres Highlight unweit vom Stadtzentrum entfernt ist der Leuchtturm „Cabo Mayor“, von dem man einen herrlichen Panoramablick über die Küste Santanders hat. Etwa 30 Kilometer westlich von Santander befindet sich die berühmte „Altamira-Höhle“ mit den steinzeitlichen Felsmalereien. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Höhle wurde 1868 entdeckt und zeigt Tierbilder, die teilweise mehr als 14.000 Jahre alt sind.

Anreise / Flughafen

Die irische Low-Cost-Airline Ryanair fliegt ab dem 3. September 2016 von Berlin nach Santander. Die Strecke wird dreimal wöchentlich – Dienstag, Donnerstag und Samstag – ab Berlin-Schönefeld geflogen. Der Flughafen liegt an der Bucht von Santander, etwa fünf Kilometer südlich des Stadtzentrums. Mit dem Linienbus erreicht man im Halbstundentakt die Innenstadt von Santander. Außerdem gibt es weiterführende Busverbindungen nach Bilbao (Baskenland), Gijón und Oviedo (Asturien).

Flughafeninfo

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Flughafeninfo sind an 7 Tagen rund um die Uhr für Sie da.