Kutaissi – Historisches Kleinod in Georgien

07.09.2016
Georgien

Georgien hat sich als Reiseland bisher noch nicht wirklich einen Namen gemacht. Genau das ist ein guter Grund, das interessante und vor allem vielfältige Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien zu entdecken. Per Direktflug mit Wizz Air ab Berlin-Schönefeld lässt sich Kutaissi, die zweitgrößte Stadt Georgiens, erreichen. Kutaissi ist die Hauptstadt der Region Imeretien, die sich in West-Georgien befindet. Von hier aus lässt sich das Land zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer erkunden. Von Badeorten über entlegene Bergregionen bis hin zu Wüsten findet man hier alles. Mehr als 4000 historische Denkmäler sind in dem kleinen Land zu finden. Georgien ist eines der ältesten Länder der Welt. Als Grenzland zwischen Orient und Okzident gilt es als Wiege der alten Zivilisation. 

Kutaissi – eine uralte Stadt

Kutaissi, Georgien

Das mittelalterliche Stadtbild von Kutaissi ist bis heute gut erhalten geblieben. Sehenswert ist die imposante Bagrati-Kathedrale, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Nahe der Kirche kann man die Ruinen der Stadtfestung und des Königspalastes besichtigen. Ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört das nahe der Stadt gelegene Kloster Gelati. Die Klosteranlage zählt zu den wichtigsten Bauwerken georgischer Kunst. Hier sind die bedeutendsten Könige von Georgien begraben. Wenige Kilometer außerhalb von Kutaissi erreicht man das Wald-Naturschutzgebiet Sataplia. Dort können Besucher eine unterirdische Karsthöhle besichtigen und Wanderungen durch den Naturpark mit seiner vielfältigen subtropischen Pflanzenwelt unternehmen.

Der georgische Kaukasus – ein Highlight für Bergwanderer

Uschguli, Georgien

Der Kaukasus ist definitiv ein Muss für Bergsteiger und Wanderer. Die Gebirgsregion im Norden des Landes bietet unendlich viele Möglichkeiten für mehrtägige Trekking-Touren, Rundreisen oder auch einfach nur Tagestouren. Die bekannteste georgische Kaukasus-Region ist Swanetien (Svaneti). Wer sich gern in entlegene Gebiete fernab der Zivilisation begibt, für den ist Svaneti genau das Richtige. Statt Komfort und Luxus findet man hier einfaches Leben und unberührte Natur inmitten der herrlichen Kaukasus-Bergwelt. Das märchenhafte Bergdorf Uschguli gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Uschguli liegt 2200 Meter über dem Meeresspiegel und gilt als die höchstliegende dauerhaft bewohnte Menschensiedlung Europas. Mehr als 100 Nationalitäten und Sprachen haben sich im Laufe der Jahrhunderte im Kaukasus niedergelassen. Nicht zuletzt wegen seiner religiösen und nationalen Toleranz wird der Kaukasus auch als „Bienenkorb der Völker“ bezeichnet.

Batumi am Schwarzen Meer – ein Hauch von Las Vegas

Batumi, Georgien

Als Gegensatz zur Abgeschiedenheit in Svaneti kann man sich den wohl beliebtesten Badeort Georgiens vornehmen: Batumi am Schwarzen Meer. Moderne, glitzernde Wolkenkratzer neben alten sozialistischen Plattenbauten verleihen der Stadt einen Hauch von Las Vegas. Die Hafenstadt und Hauptstadt der Autonomen Republik Adscharien im südwestlichen Georgien zieht im Sommer viele inländische Touristen an. Geschätzt wird der Ort vor allem wegen seines guten Klimas, der Strände und des umfangreichen Gastronomie- und Unterhaltungsangebots. Dementsprechend findet man am Boulevard entlang ein Hotel und Restaurant am anderen.

Tiflis – die Hauptstadt von Georgien

Tiflis, Georgien

Wenn man einmal in Georgien ist, dann ist ihre Hautstadt Tiflis ein Muss. Die Stadt hat eine Million Einwohner, ist aber relativ klein und gut zu Fuß zu erkunden. In kurzer Zeit lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erschließen: die Altstadt, der Freiheitsplatz, die Prachtstraße Rustawelis Gamsiri, der Stadtpark Rike und die Sameba-Kathedrale. Tiflis bedeutet so viel wie „warme Quelle“, was auf die an den Nordosthängen der Stadt gelegenen heißen Quellen zurückzuführen ist. Die Schwefelquellen werden seit Hunderten von Jahren genutzt. Im Bäderviertel von Tiflis gibt es mehrere Badehäuser. Die bekanntesten Bäder sind das Königsbad, das 1893 erbaute Orbeliani-Bad sowie das Irakli-Bad, das älteste Bad von Tiflis. Dem Wasser wird eine besondere heilende Wirkung nachgesagt.

Unterwegs in Georgien – gut zu wissen

Caucasus Mountains, Georgia

Sprachlich kommt man in Georgien mit Deutsch oder Englisch sehr weit, da viele Einheimische eine oder beide der Sprachen sprechen. Russisch spricht fast jeder Georgier, obwohl die Sprache eher ungern benutzt wird. Georgien besitzt eine eigene Sprache und Kultur, die allerdings von vielen unterschiedlichen Ländern wie Armenien, Russland und Aserbaidschan beeinflusst worden ist. Georgien gilt als das westlichste und europäischste Land innerhalb der Länder um den Kaukasus. Als Europäer und als Deutscher ist man hier sehr willkommen. Die Georgier gelten als sehr gastfreundlich. Das Sprichwort "der Gast ist von Gott gesandt“ ist für sie eines der höchsten Gesetze des Lebens.

Anreise / Flughafen

Am 23. September 2016 nimmt Wizz Air eine neue Flugverbindung von Berlin nach Kutaissi auf. Die Stadt in Georgien wird zweimal wöchentlich von Berlin-Schönefeld aus angeflogen. Flugtage sind Montag und Freitag. Der Flughafen „Kopitnari“ liegt 14 Kilometer westlich von Kutaissi, 200 Kilometer von Tiflis und 120 Kilometer von Batumi am Schwarzen Meer entfernt. Die Innenstadt von Kutaissi kann man mit dem Bus (Georgien Bus) oder Taxi erreichen. Deutsche Staatsangehörige können visumfrei nach Georgien einreisen und sich bis zum einem Jahr mit gültigem Reisepass aufhalten.

Flughafeninfo

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Flughafeninfo sind an 7 Tagen rund um die Uhr für Sie da.